Platzspitzbaby - Meine Mutter, ihre Drogen und ich

Platzspitzbaby ist ein Schweizer Spielfilm nach Vorbild der gleichnamigen Autobiographie von Michelle Halbheer aus dem Jahr 2020, die ihre Kindheitserinnungen an die Beziehung mit ihrer Mutter zusammen mit der Journalistin Franziska K. Müller im 2013 erschienenen Buch Platzspitzbaby festhielt.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Platzspitzbaby
Genre: Drama
Produktion: Schweiz
Jahr: 2019
Länge: 100 Minuten
Verleih: Alpenrepublik GmbH
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: André Küttel
Kamera: Darran Bragg
Schnitt: Sophie Blöchlinger

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Platzspitzbaby - Meine Mutter, ihre Drogen und ich. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Film beginnt mit einem Prequel, in dem die elfjährige Mia vor der Auflösung der offenen Drogenszene am Platzspitz zu sehen ist. Dort wird die in die Brüche gehende Beziehung ihrer Eltern angedeutet und wie Mia diese Erlebnisse mit ihrem imaginären Freund Buddy verarbeitet, der sie in solchen Situationen mit seiner Mandoline begleitet.

Mit Beendigung der offenen Drogenszene am Platzspitz und der drei Jahre später folgenden Schliessung der offenen Szene am Bahnhof Letten wurden die Drogensüchtigen im Frühling 1995 in ihre Heimatgemeinden zurückgeschickt. Mia entscheidet sich, mit ihrer Mutter ins Zürcher Oberland zu ziehen, wo diese eine ihnen zugewiesene Wohnung bezieht und die eigentliche Handlung beginnt.

Mia muss sich in der Schule integrieren und findet dabei in einer Jugendgruppe neue Freunde. Gleichzeitig beleuchtet der Film die Beziehung von Mia zu ihrer drogenabhängigen Mutter, die versucht, aus der Drogensucht auszusteigen. Diese trifft jedoch schon bald alte Freunde wieder und verfällt in alte Muster zurück. So muss Mia sie wieder nach Zürich begleiten, wo sie ihr bei der Beschaffung neuer Drogen hilft und bei Drogentests behilflich ist. Der Film zeigt die ständigen Rückschläge in der Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Ein weiterer Aspekt ist die Machtlosigkeit der Behörden. Obwohl Mias Vater das Sorgerecht für seine Tochter bekommen will, ist er ohne deren Zustimmung machtlos.

Der Film endet nach der Flucht Mias von zuhause. In der Schlussszene ruft sie aus einer Telefonkabine ihren Vater an, der sie mit dem Auto abholen soll.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Platzspitzbaby aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.