Botticelli Inferno

Botticelli Inferno ist ein Kino-Dokumentarfilm von Regisseur Ralph Loop, der 2016 in mehreren europäischen Ländern gedreht und im Oktober 2016 in Hannover uraufgeführt wurde.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Botticelli Inferno
Genre: Dokumentation
Produktion: Deutschland, Italien
Jahr: 2016
Länge: 96 Minuten
Verleih: Schülke Cinema Consult GmbH

Besetzung und Crew

Regie:
Drehbuch: Ralph Loop
Produktion: Michael Heiks, Irene Höfer
Kamera: Tobias Rupp, Felix Landbeck
Schnitt: Manuel Sanchez

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Botticelli Inferno. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Renaissance-Maler Botticelli begeistert und fasziniert die Menschen bis heute. Seine Werke sind berühmt und locken hunderttausende Fans in Ausstellungen. Eines seiner Werke war über Jahrhunderte verschollen. Diese Zeichnung inspirierte den amerikanischen Schriftsteller Dan Brown zu einem Weltbestseller - die "Mappa dell´ Inferno", der Höllentrichter.

Die Originalzeichnung lag viele Jahrhunderte verschlossen in den Klimakammern des Vatikan. Für die Dokumentation "Botticelli Inferno" wurden die Klimatresore des Vatikan geöffnet. Die Autoren erzählen die Geschichte dieses Meisterwerks.

Botticelli, bekannt für seine Gemälde wie "Die Geburt der Venus" oder "Primavera", hatte auch eine dunkle Seite. Er malte und zeichnete die Hölle wie der Dichter Dante sie beschrieben hatte und brauchte dafür mehr als ein Jahrzehnt.

Der Film bietet Einblicke in die Kunst Botticellis und ihre bisher verborgene Geschichte.

Der Weg ins Paradies führt zwangsläufig über neun Stufen durch die Hölle und das Fegefeuer. Nur wer alle diese Stufen durchsteht und alle Höllenqualen durchlebt, kommt ins Paradies - vielleicht! Die Beschreibungen der insgesamt neun Höllenkreise, die Dante beschrieben hat, erweckte Botticelli in insgesamt 102 detailreichen Zeichnungen zum Leben.

Das zentrale, aufwändig kolorierte Hauptwerk dieser Zeichnungen ist der "Höllentrichter" - eine Art Wegweiser durch die Hölle, der die verschiedenen Stufen zeigt. Ein faszinierendes Werk, das den Betrachter mit seinen dargestellten Grausamkeiten schaudern lässt - gleichzeitig aber auch neugierig macht auf die Geheimnisse, die hier verborgen sind. Was sagt uns dieses Bild voller Geheimnisse noch heute? Es berührt die Seelen und blickt auf die geheimen Seiten des Menschen. Wer "Botticelli Inferno" sieht, reist selbst in sein Inneres und entdeckt das eigene Wesen, die eigenen dunklen Seiten.

Botticelli gilt als einer der bedeutendsten Renaissance-Künstler. Schon zu Lebzeiten wurden seine Werke sehr geschätzt, insbesondere die Medici waren Förderer seiner Kunst. Immer wieder brach Botticelli mit Konventionen und brachte zahlreiche Innovationen in die Malerei. Mehr als 400 Jahre nach seinem Tod beeinflusst er die heutige populäre Kultur noch immer - Künstler wie Lady Gaga oder Dan Brown lassen sich von ihm inspirieren. Ausstellungen mit seinen Werken ziehen Hunderttausende in ihren Bann, wie erst 2015 und 2016 in Berlin und London.

"Botticelli Inferno" wirft einen Blick auf die eher unbekannte, dunkle Seite des Genies. Der Mann, der mit der "Geburt der Venus" unser heutiges Bild von weiblicher Schönheit wesentlich mitprägte, befasste sich über eine Dekade ausführlich mit den zeitgenössischen Jenseitsvorstellungen des Mittelalters, die der Dichter Dante Alighieri in seiner "Göttlichen Komödie" festgehalten hat.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Botticelli Inferno": 2,9 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Botticelli Inferno aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.