Gegen den Strom

Gegen den Strom ist eine isländische Filmkomödie von Benedikt Erlingsson, die 2018 bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt wurde und am 13. Dezember 2018 in den deutschen Kinos anlief.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Kona fer í stríð
Genre: Drama, Komödie
Jahr: 2018
Länge: 101 Minuten
Verleih: Pandora Filmverleih
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Benedikt Erlingsson, Ólafur Egill Egilsson
Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson
Schnitt: Davíð Alexsander Corno

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Gegen den Strom. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die Endvierzigerin Halla ist nicht nur Chorleiterin in Reykjavik, sondern führt auch ein geheimes Doppelleben als gerissene Öko-Aktivistin. Im Alleingang kappt sie die Hochspannungsleitungen der lokalen Aluminiumfabrik. Auf dem Rückweg von den Anschlagsorten wird sie von der Polizei mehrfach mit Suchhunden, Hubschraubern und Drohnen verfolgt. Eine Drohne kann sie mit Pfeil und Bogen harpunieren, zu sich herunterziehen und zerstören. Den Hubschraubern entgeht sie, indem sie sich das Fell eines verendeten Schafs überwirft und sich vor den Infrarotkameras in einem eiskalten Gebirgsbach in Sicherheit bringt. Der Bauer und Schafhalter Sveinbjörn hilft ihr wiederholt, unerkannt durch die Polizeikontrollen zu kommen, und wird am Ende ihr Freund und Komplize.

Sie wirft Bekennerschreiben vom Dach der Universität und unterschreibt als "Bergfrau". Bald wird sie landesweit von der Polizei gesucht und ihre Ein-Frau-Aktionen werden in den Medien als "Akte ausländischer Terrorgruppen" diskreditiert, weil Halla internationale Bergbaukonzerne wie Rio Tinto Group und chinesische Investoren abschreckt, die von der heimischen Regierung unterwürfig hofiert werden.

Als Hallas Antrag auf Adoption eines Kindes nach vier Jahren Wartezeit überraschend stattgegeben wird, muss sie sich zwischen ihrem zukünftigen Mutterglück mit der ukrainischen vierjährigen Nika und ihrer tiefen Überzeugung als Umweltaktivistin entscheiden. Sie wählt allerdings beides, kann das aber nur mit Hilfe ihrer eineiigen Zwillingsschwester Ása verwirklichen.

Auf dem Weg in die Ukraine zu ihrem Adoptivkind wird nach einem ihrer Anschläge überraschend eine zusätzliche DNA-Untersuchung in Form einer Speichelprobe am Flughafen von Reykjavik durchgeführt, sodass sie vor der Ausreisekontrolle umkehrt. Im Radio des Taxis hört sie den Fahndungsaufruf für sich selbst. Nachdem ihre Schwester infolge der DNA-Untersuchung fälschlicherweise verhaftet wurde, wird auch sie gestellt und kommt in Untersuchungshaft. Dort wird sie von ihrer Schwester Ása besucht. Beide tauschen bei einem von Sveinbjörn ausgelösten Stromausfall die Kleidung und ihre Identitäten. Ása hatte sich ohnehin vorgenommen, eine zweijährige Auszeit in einem indischen Ashram zu nehmen, und erklärt, diese innere Einkehr sei ihr genauso gut auch im Gefängnis möglich. Halla fliegt in die Ukraine, um die ihr zugewiesene Nika nach Island zu holen.

Auf der Rückfahrt aus dem Kinderheim bleibt der Bus wegen starker Regenfälle auf einer überschwemmten Straße stecken. Die Passagiere müssen aussteigen und durch das brusttiefe Wasser waten. Halla trägt das Mädchen auf ihren Schultern.

Mit dieser offenen Sequenz endet der Film.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Gegen den Strom": 3 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Gegen den Strom (2018) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.