Ad Astra - Zu den Sternen

Ad Astra - Zu den Sternen ist ein Science-Fiction-Thriller von James Gray aus dem Jahr 2019. Im Film reist der Weltraum-Ingenieur Roy McBride zum Neptun, um dort seinen Vater und den Auslöser für elektromagnetische Stürme zu finden, die die Erde bedrohen.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Ad Astra
Genre: Sci-Fi, Drama
Produktion: USA
Jahr: 2019
Länge: 123 Minuten
Verleih: Fox Deutschland
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: James Gray, Ethan Gross
Kamera: Hoyte van Hoytema
Schnitt: John Axelrad, Lee Haugen

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Ad Astra - Zu den Sternen. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Ingenieur Roy McBride arbeitet für die US-amerikanische Weltraumbehörde SpaceCom. Ihm fallen zwischenmenschliche Beziehungen schwer, auch zu seiner Ehefrau, die ihn verlassen hat. Roy zeichnet sich aber bei der Arbeit durch seine stoische Art aus und besteht mit Bravour die regelmäßigen psychologischen Tests. Sein Herzschlag steigt nie über 80 Schläge pro Minute, auch nicht bei einem durch eine Energiewelle ausgelösten, katastrophalen Arbeitsunfall an einer Weltraumantenne. Daraufhin wird er von SpaceCom für eine geheime Weltraummission rekrutiert - er soll seinen möglicherweise noch am Leben befindlichen Vater Clifford McBride suchen, der 20 Jahre zuvor auf einer Reise zum Neptun spurlos verschwunden ist. Clifford war im Rahmen des Lima-Projekts zum Planeten gereist, um Anzeichen intelligenten, außerirdischen Lebens zu suchen. 16 Jahre nach Beginn der Mission verschwand das Raumschiff jedoch mit der gesamten Besatzung. Die SpaceCom-Führung bringt dennoch Roys Vater mit den elektromagnetischen Stürmen in Verbindung, die auf der Erde bislang tausende Opfer gefordert haben.

Als letzte Hoffnung der Menschheit begibt sich Roy Richtung Neptun. Sein Verbindungsmann wird Colonel Thomas Pruitt, der früher mit seinem Vater zusammenarbeitete. Als Knotenpunkte dienen ihnen auf ihrer Reise der Mond und Mars. Roy reist mit der Besatzung der Cepheus zum Mars, wo er sich bei der Havarie eines anderen Raumschiffes sowie später im Kampf mit Piraten bewährt. Während Pruitt die Mission verletzt abbrechen muss, gelangt Roy auf einen Stützpunkt auf der Rückseite des Mars. Dort sendet er auf Geheiß von SpaceCom vorformulierte Audionachrichten in Richtung Neptun. Erst als Roy eine persönliche Nachricht an seinen Vater formuliert, scheint es eine Antwort zu geben. Die Verantwortlichen des Geheimprojekts wollen ihm aber keine Auskunft darüber geben. Man erklärt Roy, er sei wegen seiner persönlichen Verbindung zu seinem Vater doch nicht für die Mission geeignet.

Unerwartet Hilfe erhält Roy von der Stützpunktleiterin Helen Lantos, die beim Lima-Projekt ihre Eltern verlor. Sie zeigt ihm eine Videoaufzeichnung, die beweist, dass sein Vater die Crew der Lima-Raumstation wegen Meuterei tötete, als einige zur Erde zurückkehren wollten. SpaceCom vertuschte das Verbrechen und stilisierte Clifford zum Helden. Durch Helen gelangt Roy zurück an Bord der Cepheus, die sich auf dem Weg zum Neptun befindet. Als die Besatzung ihn auf Befehl von SpaceCom neutralisieren soll, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem alle Crewmitglieder ihr Leben verlieren. Roy, der sicher ist, dass sein Vater noch lebt, steuert das Schiff allein weiter Richtung Neptun.

Am Ziel angelangt, begibt sich Roy in einer Raumkapsel zur Lima-Station. Neben zahlreichen Leichen stößt er auf seinen noch lebenden, aber kranken und gealterten Vater. Clifford berichtet ihm von einer durch die Meuterei ausgelösten Kernschmelze, die die Station beschädigte und Ursache für die Energiewellen ist. Obwohl Roys Vater niemals einen Hinweis auf außerirdisches Leben fand, verfolgt er immer noch manisch sein Missionsziel. Als Roy mit Clifford in Weltraumanzügen zur Cepheus übersetzen will, kommt es zum Kampf zwischen Vater und Sohn. Um zu überleben, muss Roy die Sicherheitsleine zu Clifford trennen, der freiwillig in den sicheren Tod geht. Roy kehrt mit Glück zur Cepheus zurück. Er nutzt die Explosion eines auf der Lima zurückgelassenen Nuklearsprengkopfes als alternativen Antrieb und kehrt sicher zur Erde zurück. Dort versucht er wieder Kontakt zu seiner Ehefrau zu knüpfen.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Ad Astra - Zu den Sternen": 2,5 von 5 Punkten - der Film ist mehr oder weniger erträglich und kann geschaut werden, wenn es nichts Besseres gibt.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Ad Astra - Zu den Sternen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.