The Florida Project

The Florida Project ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Sean Baker, das am 22. Mai 2017 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes 2017 in der Nebenreihe Quinzaine des réalisateurs seine Weltpremiere feierte und am 6. Oktober 2017 in ausgewählte US-Kinos kam.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: The Florida Project
Genre: Drama
Produktion: USA
Jahr: 2017
Länge: 111 Minuten
Verleih: Prokino Filmverleih
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Sean Baker, Chris Bergoch
Kamera: Alexis Zabé
Schnitt: Sean Baker

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film The Florida Project. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die kleine Moonee lebt gemeinsam mit ihrer Mutter Halley im "Magic Castle", einem der vielen billigen Motels in Kissimmee, unweit des weltberühmten Walt Disney World Resort. Die stark tätowierte Halley ist arbeitslos und lebt mit ihrer Tochter am Rand des Existenzminimums. Sie versucht, ihrer Tochter eine gute Mutter zu sein. Um weiter ihre Miete bezahlen zu können, sind sie auf die Almosen einer Kirchenorganisation sowie mehr oder weniger illegale Geschäfte angewiesen - etwa das Verkaufen von billigem Parfüm und gestohlenen Eintrittsbändern in das Disney Resort. Gelegentlich gehen sie auch in ein Hotel und essen dort vom Büfett. Auch Halleys Freundin Ashley, die in einem Diner arbeitet, versorgt die beiden mit Lebensmitteln.

Häufiger geraten Mutter und Tochter in Konflikt mit Bobby, dem Manager des "Magic Castle", der aber Sympathien für Moonee und ihre Mutter hegt. Voller Mitgefühl versucht Bobby, das Mutter-Tochter-Duo vor dem Schlimmsten zu bewahren, muss sie aber auch immer wieder an das rechtzeitige Zahlen ihrer Miete erinnern.

Moonees Leben ist trotzdem voller Optimismus und wunderbarer Erlebnisse. Wie auch ihre Kumpel Scooty, Dicky und Jancey, die gerade mit ihrer Großmutter in das Motel nebenan gezogen ist, ist sie einfach zu jung, um zu erkennen, dass sie unter der Armutsgrenze leben. Weil das Magic Kingdom in Disney World, obwohl nur wenige Meter entfernt, unerreichbar für die Kinder ist, schaffen sie sich ihr eigenes Zauberkönigreich. Bobby gelingt es, die von ihren Eltern nur selten bewachten Kinder bei den Spielereien zu schützen - etwa vor einem mutmaßlichen Pädophilen, der das Grundstück betritt - wie auch, sie bei Fehlverhalten zu belehren. Moonees Freund Dicky zieht mit seinem Vater nach New Orleans. Als die Kinder in ihrem Spiel ein leerstehendes, heruntergekommenes Ferienhaus niederbrennen, verbietet Scootys Mutter Ashley ihrem Sohn jeden weiteren Umgang mit Moonee.

Als das Geld immer knapper wird, beginnt Halley, sich im Internet als Prostituierte anzubieten. Ihre Tochter Moonee versteckt sie während der Besuche der Freier bei lauter Musik im Badezimmer. Nachdem sie einen Freier bestohlen hat und dieser mit der Polizei droht, beschützt Bobby sie vor den Konsequenzen, kündigt aber an, sie rauszuwerfen, falls sie sich weiter prostituieren solle. Halley sieht keinen anderen Ausweg, als Ashley um Geld zu bitten, wird von dieser aber mit dem Wissen um die Prostitution konfrontiert und provoziert. Halley verliert daraufhin die Kontrolle und schlägt blindwütig auf Ashley ein.

Durch einen Anruf, offenbar von Ashley, steht am nächsten Tag das Jugendamt vor der Tür. Halley räumt das Appartement auf und gibt ihre Drogen zu einer Bekannten, doch das Jugendamt hat sich bereits entschieden, Moonee vorerst bei einer Pflegefamilie unterzubringen. Moonee flieht vor den Beamten des Jugendamtes zu ihrer besten Freundin Jancey. Gemeinsam betreten sie das Walt Disney Resort und stehen im Magic Kingdom.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "The Florida Project": 3,1 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel The Florida Project aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.