Ana, mon amour

Ana, mon amour ist ein Spielfilm von Călin Peter Netzer aus dem Jahr 2017. Die rumänisch-deutsch-französische Koproduktion basiert auf dem Roman Luminița, mon amour von Cezar Paul-Bădescu und stellt die komplizierte Beziehung eines jungen rumänischen Ehepaares in den Mittelpunkt, bei der die Frau unter einer psychischen Erkrankung leidet.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Ana, mon amour
Genre: Drama
Jahr: 2017
Länge: 127 Minuten
Verleih: Real Fiction

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Călin Peter Netzer, Cezar Paul-Bădescu, Iulia Lumânare
Produktion: Călin Peter Netzer, Oana Iancu
Kamera: Andrei Butică
Schnitt: Dana Bunescu

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Ana, mon amour. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Toma und Ana lernen sich beim gemeinsamen Literaturstudium kennen. Während Toma aus einem gutbürgerlichen Elternhaus stammt, ist Ana in komplizierten Familienverhältnissen aufgewachsen und leidet unter Panikattacken. Bereits bei der ersten Verabredung wird Toma mit einem ihrer "Zwischenfälle" konfrontiert. Er reagiert darauf mit Verständnis und Fürsorge und beide gehen trotz aller Widerstände ihrer Eltern eine Beziehung miteinander ein.

Anas Phobien und Panikattacken nehmen im Laufe der Zeit zu und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends. Sie verlässt nicht mehr das Studentenwohnheim, zieht sich ins Bett zurück und muss selbst beim Toilettengang von Toma begleitet werden. Nach einem möglichen Selbstmordversuch können weder die Ärzte im Krankenhaus noch ein Psychiater eine medizinische Ursache feststellen. Während sich das Paar zusehends von Familie und Freunden isoliert, bessert sich Anas Gesundheitszustand langsam wieder. Sie kann durch Tomas aufopferungsvolle Hilfe das Haus verlassen und ihre Situation beginnt sich allmählich zu normalisieren.

Als Ana schwanger wird, beschließen beide zu heiraten. Eine Frauenärztin überweist Ana an eine Psychotherapeutin, wo sie erstmals richtige Hilfe erfährt. Nach der Geburt des Sohnes Tudor findet Ana in die Selbstständigkeit zurück und steigt in der Redaktion einer Frauenzeitschrift schnell zur Chefredakteurin auf. Währenddessen gibt Toma seinen Beruf als Journalist auf und widmet sich vollends der Erziehung des gemeinsamen Kindes. Durch die analytische Psychotherapie wieder erstarkt, emanzipiert sich Ana. Der eifersüchtige Toma kann mit der neugewonnenen Unabhängigkeit seiner Frau nicht umgehen. Er verdächtigt sie ein Verhältnis mit dem gemeinsamen Freund Bogdan zu haben und spioniert ihr nach. Toma vermutet Anas Psychotherapeutin als treibende Kraft hinter ihrer extremen Wesensveränderung. Es kommt nach Jahren zur Trennung. Der psychisch vermeintlich robustere Toma nimmt am Ende selbst psychoanalytische Sitzungen in Anspruch, um seine zerbrochene Ehe zu verarbeiten.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Ana, mon amour": 3 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Ana, mon amour aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.