Ausnahmesituation

Ausnahmesituation ist ein US-amerikanisches Filmdrama, mit Brendan Fraser und Harrison Ford in den Hauptrollen, aus dem Jahr 2010.

Weil zwei seiner drei Kinder an einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit leiden, die in den nächsten ein bis zwei Jahren wohl zum Tod führen wird, fällt John Crowley eine riskante Entscheidung. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Extraordinary Measures
Deutscher Titel: Ausnahmesituation
Genre: Drama
Produktion: USA
Jahr: 2010
Länge: 106 Minuten
Verleih: Concorde Filmverleih GmbH
FSK: o.A.

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Robert Nelson Jacobs
Produktion: Michael Shamberg, Stacey Sher, Carla Santos, Harrison Ford
Kamera: Andrew Dunn
Schnitt: Anne V. Coates

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Ausnahmesituation. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die beiden jüngsten Kinder von John Francis Crowley, Megan und Patrick, leiden an der unheilbaren Krankheit Morbus Pompe. Die Lebenserwartung von Kindern mit dieser Krankheit beträgt nicht mehr als neun Jahre, weswegen es John umso härter trifft, dass Megan nach ihrem achten Geburtstag wegen einer Erkältung ins Krankenhaus eingeliefert wird und dort gerade noch dem Tod entkommt. Das lässt bei John derartig die Sicherungen durchbrennen, dass er während einer beruflichen Konferenz, die er leitet, einfach den Raum verlässt und sich nach Nebraska aufmacht, um dort Dr. Robert Stonehill aufzusuchen. Dieser hat die bisher erfolgversprechendste Theorie zur Behandlung von Morbus Pompe aufgestellt. Nur gewährt ihm dessen Universität, die University of Nebraska-Lincoln, nicht die benötigten Forschungsgelder, um seine Theorie in der Praxis zu erproben. Allein für die ersten Forschungen bräuchte Stonehill mindestens 500.000 US-Dollar.

John verspricht Stonehill das Geld mit Hilfe seiner Stiftung zu besorgen und schafft es auch innerhalb von einem Monat knapp 100.000 US-Dollar zu sammeln. Da Stonehill der Auffassung ist, dass allein schon die Forschung mehr Geld verschlingen würde, macht er John den Vorschlag eine eigene Biotechnologie-Firma zu gründen, die er als CEO leiten könne. John verlässt daraufhin seinen gut bezahlten und mit einer Krankenversicherung ausgestatteten Job, und geht das berufliche Risiko ein, um seine Kinder zu retten. Doch als er auf der Suche nach potenten Geldgebern ist, zeigt sich, dass Stonehill zu exzentrischen Ausbrüchen neigt und ihm auf diese Weise manches gute Geschäft nicht gelingen kann. Dabei muss John wiederholt unliebsame Entscheidungen treffen, die Stonehill missfallen, um das gemeinsame Projekt nicht zu gefährden.

Nachdem John 10 Millionen US-Dollar auftreiben konnte, scheint die Forschung finanziell gesichert zu sein und zu ersten Ergebnissen zu führen. Doch nach einigen Monaten werden die Investoren ungeduldig und wollen die Firma abwickeln, weswegen John erneut vor der Entscheidung steht, wie er die Fortführung des Projekts sicherstellen kann. Gegen Stonehills Willen entscheidet sich John für einen lukrativen Verkauf ihrer Biotechnologie-Firma an ein Pharmaunternehmen. Dieses forscht im selben Bereich, sichert die Finanzierung und verbessert darüber hinaus, dank des Orphan-Arzneimittel-Gesetzes, die Entwicklungsvoraussetzungen. John wird von der neuen Firmenleitung als Nicht-Wissenschaftler nur schwer akzeptiert. Das Team von Dr. Stonehill wird in das Pharmaunternehmen eingegliedert und ist eines von vier, die parallel, jedoch unabhängig voneinander an einem Enzym für Patienten, die an Morbus Pompe leiden, forschen. Doch immer wieder wird die Forschung, insbesondere durch den schwierigen Charakter Stonehills, behindert, was zu einer Herausforderung für John wird. Als die Zeit für seine Kinder davonzulaufen droht, weil sich deren Gesundheitszustand zusehends verschlechtert, setzt John durch, dass nicht mehr die vier Teams in Konkurrenz zueinander forschen, sondern ein gemeinsames Leitungsteam gebildet wird, von dem aber der nicht teamfähige Dr. Stonehill ausgeschlossen bleibt. Daraufhin kommt es zum Bruch zwischen den ehemaligen Partnern.

Als endlich das entscheidende Enzym zur Behandlung gefunden wird und die klinischen Studien eingeleitet werden können, bekommt John allerdings einen Schock. Das Pharmaunternehmen stellt lediglich eine Säuglingsstudie auf, da für Säuglinge geringere Mengen des zu synthetisierenden Enzyms benötigt werden. Diese Säuglingsstudie würde jedoch dazu führen, dass seine Kinder die erhofften Medikamente nicht erhalten würden. John versucht daraufhin die benötigten Medikamente zu stehlen und wird dabei vom Sicherheitsdienst des Unternehmens erwischt. Stonehill hilft ihm aus der Situation, indem er behauptet, John mit seiner eigenen Sicherheitskarte zum Medikamentenschrank geschickt zu haben, um ihm Medikamente für seine Versuchsreihe zu holen. Zudem nennt Stonehill einen besseren Weg, um Johns Kindern zu helfen. Mit Hilfe einer angemeldeten Geschwisterstudie werden auch seine Kinder mit dem neuen Mittel behandelt. Als der Pharmakonzern diese Machenschaften der beiden bemerkt, sieht sich der Vorstand gezwungen, John zu entlassen, um jedem Interessenkonflikt aus dem Weg zu gehen. John packt seine Sachen und kann miterleben, wie seine beiden Kinder die lebensrettenden Medikamente erhalten. Dr. Stonehill scheidet daraufhin ebenfalls aus dem Unternehmen aus und gründet mit dem Erlös aus dem damaligen Firmenverkauf ein eigenes Unternehmen.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Ausnahmesituation": 3 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Ausnahmesituation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.