Nothing Personal

Nothing Personal ist ein Film der Regisseurin Urszula Antoniak aus dem Jahr 2009. Premiere war am 14. August 2009 auf den Filmfestival in Locarno, wo der Film mit sechs Preisen ausgezeichnet wurde. Die Schauspielerin Lotte Verbeek war der European Shooting Star 2010. Am 8. April 2010 kam der Film im Verleih von MFA+ FilmDistribution in die deutschen Kinos.

Die junge Holländerin Anne lässt ihr Leben hinter sich. Nur mit einem Rucksack und ein paar elementaren Gegenständen bricht sie nach Irland auf und wandert dort in völliger Einsamkeit durch die Wildnis ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Nothing Personal
Deutscher Titel: Nothing Personal
Genre: Drama
Jahr: 2009
Länge: 85 Minuten
Verleih: 24 Bilder
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Urszula Antoniak
Kamera: Daniel Bouquet
Schnitt: Nathalia Alonso Casale

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Nothing Personal. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Nothing Personal erzählt von einer jungen Niederländerin, Anne, die ihr Leben hinter sich lässt. Nur mit einem Rucksack und ein paar elementaren Gegenständen wie Zelt und Schlafsack bricht sie nach Irland auf und wandert dort in völliger Einsamkeit durch die Wildnis. Sie ernährt sich von Abfällen und sucht Kontakt mit Menschen nur zum Zwecke des Trampens. Als ein Autofahrer sie mitnimmt und beginnt, seine Hose zu öffnen, springt sie bei voller Fahrt aus dem Wagen in die Straßenböschung und vertreibt den Fahrer mit lautem Schreien. Ab jetzt geht die Reise ohne Ziel nur noch zu Fuß voran. Doch dann trifft sie inmitten der menschenverlassenen einsamen Landschaft auf ein altes abgelegenes Haus auf einer kleinen Landzunge im Meer. Sie trifft zunächst niemanden an, betritt das Haus aber dennoch und hinterlässt offensichtliche und beabsichtigte Spuren ihres Besuchs. Anschließend kehrt sie mit gestohlenen Torfsoden für ein Lagerfeuer zu ihrem abseits aufgeschlagenen Zelt zurück.

Am nächsten Tag sitzt sie auf der Bank vor dem Haus, wo sie den Bewohner, den älteren Eigenbrötler Martin kennenlernt. Er bietet ihr Essen dafür an, dass sie ihm im Garten hilft. Anne stimmt zu, doch als es beim Abendessen zum Streit kommt, will sie sofort wieder weggehen. Schließlich kommt es zwischen den beiden zu einer Abmachung: Essen für Arbeit, kein persönlicher Kontakt, keine persönlichen Fragen. So arrangieren sich die beiden langsam miteinander. Martin erklärt ihr die Arbeit, die unter anderem aus Pflege des Nutzgartens, Seetang-Sammeln , Hausarbeit und Torfstechen besteht. Abends kehrt Anne immer wieder in ihr Zelt zurück, bis Martin ihr ein Zimmer im Haus zur Verfügung stellt. Martin versorgt sie mit Mahlzeiten, die er ihr vor das Haus stellt, da Anne nicht gemeinsam mit ihm essen möchte. Wenn sie nicht arbeiten, lesen sie Bücher oder hören Musik . Doch obwohl sie nur das Nötigste miteinander sprechen, beginnen sich die Mauern, die beide um sich errichtet haben, nach und nach aufzulösen, und sie lernen sich schrittweise näher kennen. Dabei zeigt sich unter anderem, dass Martin erhebliche gesundheitliche Probleme hat.

Die Einhaltung der Abmachung fällt immer schwerer. Martin durchsucht in Annes Abwesenheit ihre Taschen und findet ihren Ausweis mit ihrem ihm bis dato unbekannten Namen sowie ihrer letzten Wohnadresse, woraufhin er die noch leerstehende Wohnung in Amsterdam besucht. Auch Anne versucht in Martins Abwesenheit mehr über ihren Gastgeber herauszufinden. Neben diesen heimlichen Brüchen der Abmachung kommt es vermehrt auch zu offenen, gegenseitigen körperlichen Annäherungsversuchen. Eines morgens findet Anne Martin tot in dessen Bett, neben ihm ein Brief, in dem er sich entschuldigt. Das Grundstück gehöre ihr, Testament und Geld fänden sich im Haus. Der Brief endet mit den Worten "Ich liebe dich" auf Irisch-Gälisch und Englisch. Anne wickelt den Leichnam in ein Laken; was dann damit passiert, wird nur angedeutet. Am Ende des Films sieht man Anne ohne Gepäck durch eine unbekannte Stadt laufen, in der sie ein Zimmer in einem Hotel bezieht.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Nothing Personal": 3,3 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Nothing Personal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.