Five Minutes Of Heaven

Five Minutes of Heaven ist ein britisch-irischer Fernsehfilm von Oliver Hirschbiegel aus dem Jahr 2009. In Deutschland ist er am 17. Juni 2010 in die Kinos gekommen.

Nordirland: Alistair hat Jimmy vor den Augen von dessen jüngerem Bruder Joe getötet. Er hat dafür im Gefängnis verbracht und ist dort ein neuer Mensch geworden. 25 Jahre später will man ihn in einer TV-Show zu einem Gespräch mit Joe bewegen... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Five Minutes of Heaven
Deutscher Titel: Five Minutes of Heaven
Genre: Drama, Historie
Jahr: 2009
Länge: 89 Minuten
Verleih: Neue Visionen
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Guy Hibbert
Produktion: Eoin O'Callaghan, Stephen Wright
Kamera: Ruairi O'Brien
Schnitt: Hans Funck

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Five Minutes Of Heaven. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Lurgan, in Nordirland, im Jahr 1975: Die IRA und die UVF bekriegen sich, die Stadt in beide Lager geteilt. Nachdem ein Mann von der IRA mit dem Tod bedroht wird, sollte er nicht die Stadt verlassen, erschießt das erst 16-jährige UVF-Mitglied Alistair Little den wenig älteren Katholiken Jim Griffin, um Rache für die Drohung zu nehmen. Erst unmittelbar nach der Tat - Alistair erschießt Jim mit drei Schüssen durch das geschlossene Wohnungsfenster - bemerkt Alistair, dass vor der Wohnung Jims kleiner Bruder Joe steht, der die Tat aus nächster Nähe gesehen hat. Da Alistair eine Strumpfmaske trägt und nicht weiß, dass Joe Jims Bruder ist, lässt er ihn am Leben.

33 Jahre später befinden sich Alistair und Joe in getrennten Wagen auf dem Weg zur Aufzeichnung einer TV-Show, die beide miteinander konfrontieren und am Ende aussöhnen soll. Während Alistair nach einer zwölfjährigen Gefängnisstrafe für den Mord inzwischen ein geachteter Mann geworden ist, der in der Öffentlichkeit gegen Terrorismus auftritt und therapeutische Seminare mit Gewalttätigen leitet, fühlt sich Joe von der Geschichte betrogen: Er, das Opfer, lebt in bescheidenen Verhältnissen mit seiner Frau und zwei kleinen Töchtern. Seine Eltern und weiteren Geschwister starben nach Jims Tod ebenfalls zu früh - an Herzinfarkt und Drogen. Die Mutter machte Joe zeitlebens für den Mord an seinem Bruder verantwortlich, weil er nichts dagegen unternommen hatte.

Während der Leiter der Sendung auf ein symbolhaftes Zusammentreffen hofft, plant Joe, Alistair zu erstechen und so Rache zu nehmen. In kleineren Drehpausen erfährt er von der russischen Assistentin Vika, dass Alistair eigentlich ein gebrochener Mann ist, der den Mord an Jim und den Anblick des jungen Joe nie verarbeiten und verkraften konnte. Joe schafft es nicht, Alistair mit der Kamera im Rücken unter die Augen zu treten und bricht die Dreharbeiten ab. Alistair sieht ihn davonfahren.

Alistair hat sich nicht mit seiner Vergangenheit ausgesöhnt und sucht nun den Kontakt zu Joe. Er fährt nach Lurgan und lässt Joe einen Brief zustellen, dass er in der Stadt sei. Joe wiederum lässt ihn zu dem, mittlerweile verfallenen, Wohnhaus kommen, wo Alistair damals den Mord beging. Dort kommt es zu einem erbitterten Zweikampf beider Männer, in dessen Folge sie aus dem Fenster im ersten Stock stürzen. Verletzt und unfähig zum weiteren Kampf legt Alistair Joe die Gründe für den Mord dar. Er wollte in erster Linie als Mann respektiert werden und für den Mord Anerkennung bekommen. Alistair bittet Joe, ihn als ermordet zu betrachten, damit sie beide ein neues Leben beginnen können. Alistair zieht aus der Gegend fort. Joe wiederum besucht ein Selbsthilfeseminar, in dem er erkennt, dass sein eigentliches Ziel ist, ein guter Vater für seine Kinder zu sein. Er bricht in Tränen aus. Kurze Zeit später erhält Alistair von ihm einen Anruf, in dem Joe sagt, dass er mit ihm abgeschlossen habe, und auflegt. Alistair sinkt auf der Straße nieder und geht kurze Zeit später erleichtert lächelnd weiter.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Five Minutes Of Heaven": 3,2 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Five Minutes of Heaven aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.