Until the Light Takes Us

Until the Light Takes Us ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008, der die Ereignisse um die Black-Metal-Szene in Norwegen Anfang der 1990er Jahre thematisiert. Er wurde von Aaron Aites und Audrey Ewell gedreht und besteht aus O-Tönen damals beteiligter Musiker.

Anfang der 90er Jahre entwickelte sich in Norwegen eine musikalische Subkultur, die nicht nur durch ihre düstere Interpretation von Metal-Musik auffiel, sondern auch durch eine Reihe von Kirchenbränden, Morden und Selbstmorden für Schlagzeilen sorgte. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Until the Light Takes Us
Deutscher Titel: Until the Light Takes Us
Genre: Dokumentation
Produktion: USA
Jahr: 2008
Länge: 93 Minuten
Verleih: Rapid Eye Movies
FSK: 18

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Produktion: Aaron Aites, Audrey Ewell
Kamera: Audrey Ewell, Odd Reinhardt Nicolaysen
Schnitt: Andrew Ford

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Until the Light Takes Us. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Until the Light Takes Us beginnt mit einer Zugfahrt von Fenriz nach Stockholm, wo er später eine Ausstellung des Künstlers Bjarne Melgaard in der Lars Bohlman Gallery besucht. Unterwegs wird er vom Zoll kontrolliert, weil er Tränengas dabei hat. Als Nächstes wird das Hochsicherheitsgefängnis von Trondheim gezeigt. Varg Vikernes wird in seiner dortigen Zelle interviewt. Thematisiert werden zunächst die Aufnahmen zu den Alben A Blaze in the Northern Sky und Burzum, wobei zwischen Fenriz und Vikernes hin- und hergeschnitten wird.

Die Interviews beginnen dann, die Geschichte der Black-Metal-Szene aus der Sicht von Varg Vikernes und Fenriz zu erzählen. Dazwischen gibt es außerdem noch Statements von Jan Axel Blomberg , Kristoffer Rygg , sowie Olve "Abbath" Eikemo und Harald "Demonaz" Nævdal zu hören. Bård G. Eithun tritt nur verdunkelt und mit verzerrter Stimme auf. Die Dokumentation konzentriert sich zunächst auf die Anfangsphase von Mayhem bis zum Tod von Per Yngve Ohlin, bekannt als Dead. Danach folgen Aufnahmen von Fenriz in der Metalkneipe "Elm Street" in Oslo und der Besuch einer Ausstellung des Künstlers Bjarne Melgaard, der die Black-Metal-Szene als Grundlage einer Reihe von Bildern und Skulpturen nahm. Er sieht eine Verbindung der Black-Metal-Szene zu Edvard Munchs Gemälde Der Schrei. Neben dem Besuch Fenriz' bei der Ausstellung wird auch noch eine Performance des Künstlers Harmony Korine in einem Kunstatelier gezeigt.

Thematisiert werden anschließend die Brandanschläge auf diverse Kirchen in Norwegen und der Mord von Bård G. Eithun an einem homosexuellen Mann in Lillehammer 1992. Die Interviews sind mit Videoaufzeichnungen von den Löscharbeiten an den Kirchen, Zeitungsausschnitte und Flyern unterlegt. Es folgt eine Schilderung des Mordes an Øystein Aarseth aus der Sicht des Täters Varg Vikernes. Dieser stellt den Mord als Notwehr dar. Gezeigt werden außerdem Zeitungsausschnitte und die Verkündung des Urteils. Fenriz gibt anschließend Diana Glöckner von der deutschen Musikzeitschrift Legacy ein Telefoninterview im Büro von Moonfog Productions.

Der Film wird abgeschlossen durch eine blutige Show von Kjetil-Vidar "Frost" Haraldstad in der Galleria Laura Pecci in Mailand. Haraldstad spuckt dabei Feuer und sticht auf eine Couch ein. Dann verletzt er sich selbst und täuscht seinen Tod vor. Ein Interview von Vikernes über die Christianisierung Norwegens und Fenriz' Sicht über die moderne Black-Metal-Szene sind die letzten Interviewbeiträge.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Until the Light Takes Us": 3 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Until the Light Takes Us aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.