Hilde

Im biografischen Spielfilm Hilde spielt Heike Makatsch die Sängerin und Schauspielerin Hildegard Knef . Die deutsche Produktion aus dem Jahr 2009 folgt weitgehend der Autobiografie der Künstlerin mit dem Titel Der geschenkte Gaul.

Hildegard Knef, eine Ikone des Films und Gesangs, von ihrem deutschen Publikum gleichermaßen geliebt und gehasst, hat stets eines getan: Sie ist immer ihren eigenen Weg gegangen, selbst wenn sie sich dabei auch einmal selbst verloren hat ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Hilde
Genre: Biografie, Drama
Produktion: Deutschland
Jahr: 2009
Länge: 137 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Maria von Heland
Produktion: Judy Tossell, Jens Meurer
Kamera: Hagen Bogdanski
Schnitt: Tina Freitag

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Hilde. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

1966 kommt Hildegard Knef nach Deutschland zurück, um ein Konzert in der Berliner Philharmonie zu geben. In Berlin wird sie auf dem Flughafen Tempelhof von Journalisten und Autogrammjägern empfangen. Sie bereitet sich auf das Konzert vor und denkt an ihr Leben zurück.

1943 spricht sie für ein Schauspielstudium bei Else Bongers vor. Sie möchte zur Universum Film nach Babelsberg. Gegen den Willen ihrer Mutter Frieda beginnt sie mit dem Studium und lernt Ewald von Demandowsky kennen. Demandowsky ist Reichsfilmdramaturg und Produktionschef der Tobis. Hilde beginnt eine Affäre mit Demandowsky und erhofft sich eine erste Filmrolle. Ihre Hoffnungen zerschlagen sich, als Demandowsky kurz vor Kriegsende in den Volkssturm eingezogen wird; Hilde folgt ihm als Soldat verkleidet. Sie kommen in Kriegsgefangenschaft, aus der Hilde bald entlassen wird.

Wieder daheim lernt sie den Pianisten Ricci kennen, der sie überredet mit ihm aufzutreten. Über Ricci lernt sie den Theaterregisseur Boleslaw Barlog kennen. Der besetzt sie in einem Stück im wieder eröffneten Schlossparktheater. In dieser Zeit verliebt sich der jüdische Filmoffizier Kurt Hirsch, der mit den US-Truppen nach Deutschland gekommen ist, in die attraktive junge Frau. Im Publikum der Premiere im Schlossparktheater sitzt auch der Filmproduzent Erich Pommer, der aus dem Exil nach Berlin zurückgekehrt ist. Durch Pommer erhält Hildegard Knef die Hauptrolle in dem Film Die Mörder sind unter uns. Während dieser Premiere wird der zum Tode verurteilte Ewald von Demandowsky von sowjetischen Soldaten exekutiert.

Hildegard Knef heiratet Kurt Hirsch und zieht mit ihm nach Hollywood. Dort erhält sie einen Siebenjahresvertrag bei David O. Selznick. Außer Probeaufnahmen passiert jedoch nichts, und sie fühlt sich nutzlos. Als sie in Deutschland die Hauptrolle für Willi Forsts Film Die Sünderin angeboten bekommt, greift sie zu. Mit Pommers Hilfe kann sie sich aus dem Vertrag mit Selznick lösen und kehrt nach Deutschland zurück. Die Sünderin wird aufgrund einer Nacktszene zum Skandal im prüden Nachkriegsdeutschland und macht Hildegard Knef zur Persona non grata. Die Ehe mit Kurt Hirsch scheitert, als sie sich für die Arbeit an einem Film mit Anatole Litvak entschließt, statt mit ihrem Ehemann wieder nach Amerika zurückzukehren.

Ohne Kurt Hirsch startet sie schließlich ihre internationale Karriere. Sie spielt an der Seite von Stars wie Gregory Peck und hat einen mehrjährigen Erfolg am Broadway mit dem Musical Silk Stockings. Bei einem Aufenthalt in London lernt sie David Cameron kennen. Sie scheint mit ihm glücklich zu sein. Nach dem Erfolg am Broadway beginnt sie eine weitere Karriere als Sängerin. Sie geht ins Studio und nimmt Lieder in deutscher Sprache auf, zu denen sie die Texte geschrieben hat. Als sie 1966 das Konzert in der Berliner Philharmonie singen soll, erfährt sie kurz vor dem Auftritt, dass Erich Pommer gestorben ist. Ihm widmet sie das Konzert.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Hilde": 3,4 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Hilde (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.