JCVD

JCVD ist eine Tragikomödie des französisch-tunesischen Regisseurs Mabrouk El Mechri aus dem Jahr 2008, in dem Jean-Claude Van Damme sich selbst spielt. Der Film wurde am 4. Juni 2008 in Belgien und Frankreich, auf dem Toronto International Film Festival 2008 und auf dem Adelaide-Filmfestival am 20. Februar 2009 gezeigt.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: JCVD
Deutscher Titel: JCVD
Genre: Komödie, Action
Jahr: 2008
Länge: 97 Minuten
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Frédéric Bénudis, Mabrouk El Mechri, Christophe Turpin
Produktion: Sidonie Dumas Fiszman, Marc Patrick Quinet, Jani Thiltges, Arlette Zylberberg
Kamera: Pierre-Yves Bastard
Schnitt: Kako Kelber

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film JCVD. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Jean-Claude Van Damme ist 47 Jahre alt und seine Karriere als Actionstar hat ihren Höhepunkt längst überschritten. Er spielt in Low-Budget-Produktionen mit und sein Agent besorgt ihm keine vernünftigen Angebote mehr. Müde und traurig kehrt er aus Amerika in seine Heimat nach Brüssel-Schaarbeek zurück. Dort genießt er immer noch die Sympathien der Belgier. In den USA hat er gerade den Sorgerechtsstreit um seine Tochter verloren, da der gegnerische Anwalt ihn als unwürdig dargestellt hat, ein Kind großzuziehen. Als er in ein Postbüro geht, um eine Überweisung zu erhalten, befindet er sich auf einmal mitten in einem Banküberfall. Er wird als Geisel genommen. Die Situation verschlimmert sich für ihn, denn die Polizei hält ihn für den Verbrecher, da er gezwungen wird, die Verhandlungen mit der Polizei zu führen.

Die Geiselnehmer sind untereinander zerstritten und Van Damme gelingt es mehrfach die Geiseln vor der Ermordung bzw. Verletzung zu bewahren. Dabei riskiert er ebenfalls sein eigenes Leben. In einer Szene durchbricht Van Damme die "vierte Wand" und wendet sich direkt ans Publikum. Er spricht offen über seine Laufbahn, seine Drogensucht, die Sinnlosigkeit seines Lebens und die Hoffnung, die Geiselnahme zu überleben.

Als einer der Geiselnehmer den anderen erschießt, stürmt die Polizei das Postbüro und erschießt einen weiteren Geiselnehmer.

Van Damme selbst wird vom letzten Geiselnehmer als Geisel genommen und stellt sich vor, wie es wäre, den Geiselnehmer spektakulär niederzuschlagen. In der Wirklichkeit gelingt es ihm dann, sich zu befreien und den Gangster mit einem Karatehieb niederzustrecken. Er wird daraufhin von der Polizei überwältigt und abgeführt. Da er während der Geiselnahme gefordert hatte, US-$ 465.000 auf das Konto seiner amerikanischen Anwälte zu überweisen, wird er wegen Erpressung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Von dieser muss er ein Jahr in einem Brüsseler Gefängnis absitzen, wo er seinen Mithäftlingen gelegentlich Karateunterricht gibt.

In der Schlussszene wird er von seiner Mutter und seiner Tochter besucht, was ihn tief berührt.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "JCVD": 3,6 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel JCVD aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.