Das Massaker von Katyn

Das Massaker von Katyn ist ein 2007 uraufgeführter Film des polnischen Regisseurs und Oscar-Preisträgers Andrzej Wajda über das Massaker von Katyn. Der Film basiert auf dem Buch "Post mortem. Opowieść katyńska" von Andrzej Mularczyk. Am 17. September 2007 kam Katyń in die polnischen Kinos und wurde auch von ganzen Schulklassen besucht.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Katyń
Deutscher Titel: Das Massaker von Katyn
Genre: Drama, Historie
Produktion: Polen
Jahr: 2007
Länge: 118 Minuten
Verleih: Pandastorm Pictures
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Andrzej Wajda, Władysław Pasikowski, Przemysław Nowakowski
Produktion: Michał Kwieciński
Kamera: Paweł Edelman

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Das Massaker von Katyn. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

September 1939. Auf einer Brücke treffen polnische Flüchtlinge aus dem Westen, die vor den deutschen Truppen flüchten, auf polnische Flüchtlinge aus dem Osten, die vor der sowjetischen Besetzung flüchten. Polen ist geteilt. 14.000 polnische Offiziere kommen in sowjetische Gefangenschaft. Ihre Angehörigen erhalten nur wenige Informationen durch zensierte Briefe über ihren Verbleib. Unter den Gefangenen ist Andrzej. Sein Vater ist Professor an der Jagiellonen-Universität in Krakau. Seine Frau Anna flüchtet mit Töchterchen Nika über die Brücke in den Osten und findet ihn schließlich unter den Gefangenen in einem Lager. Sie kann Andrzej jedoch nicht zur Flucht überreden, da er seinen Fahneneid nicht brechen will. Anna kann schließlich dank der Hilfe eines Offiziers der Roten Armee nach Krakau zurückkehren.

In Krakau werden währenddessen sämtliche Professoren von den Nationalsozialisten verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Andrzejs Vater, der sich ebenfalls unter den gefangen genommenen Professoren befindet, stirbt schließlich im KZ Sachsenhausen. Die Offiziere in sowjetischer Gefangenschaft werden in Lager abtransportiert. 1943 wird die Bevölkerung von den deutschen Besatzern über das Verbrechen von Katyń informiert. Listen mit den Namen der toten polnischen Offiziere werden veröffentlicht. Andrzej erscheint nicht auf der Liste und so bleibt Anna und ihrer Schwiegermutter die Hoffnung auf seine Rückkehr. Die Nationalsozialisten nutzen das Verbrechen der Sowjetunion für ihre Propaganda.

Nach dem Krieg übernehmen die Sowjetunion und die polnischen Kommunisten die Macht in Polen. Die Krakauer Bevölkerung muss nun die Propaganda über sich ergehen lassen und hinnehmen, dass behauptet wird, die Deutschen hätten die polnischen Offiziere ermordet. Mit den sowjetischen Truppen kehrt auch Jerzy, ein ehemaliger Offizier aus Andrzejs Regiment, zurück nach Krakau, obwohl er auf der Katyń-Liste stand. Nun ist er Major der Polnischen Volksarmee. Er informiert Anna über den Tod ihres Mannes, denn dieser hatte seinen Pullover getragen, in den der Name Jerzys gestrickt war, weshalb Jerzy irrtümlich auf die Katyń-Liste gekommen war. Einige Zeit später erhält Anna die Tagebuchaufzeichnungen ihres Mannes. Sie beweisen, dass die Offiziere von sowjetischer Seite ermordet wurden. Erst jetzt zeigt Wajdas Film die Ermordung der polnischen Offiziere in 20 Minuten. Einzeln werden die Gefangenen mit Schüssen in den Hinterkopf erschossen. Der General wird in einem Kellerraum gedemütigt und exekutiert. Die Toten werden in Massengräbern verscharrt. Der Film endet mit dem Zuschütten der Gräber durch eine Planierraupe.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Das Massaker von Katyn": 3 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Das Massaker von Katyn aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.