Die rote Zora

Die Rote Zora ist ein Kinderfilm des deutschen Regisseurs Peter Kahane aus dem Jahr 2008 nach dem 1941 erschienenen Kinderbuch Die rote Zora und ihre Bande von Kurt Held. Es handelt sich um die zweite Verfilmung des Stoffs, nach der Fernsehserie Die rote Zora und ihre Bande von 1979.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Die Rote Zora
Genre: Abenteuer, Drama
Jahr: 2007
Länge: 99 Minuten
Verleih: Universal Pictures Germany
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Peter Kahane , Ronald Kruschak , Christian Zübert
Produktion: Malte Grunert , Claudia Schröder
Kamera: Dragan Rogulj
Schnitt: Gudrun Steinbrück

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Die rote Zora. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

1930er Jahre: Der Jugendliche Branko sucht nach dem Tod seiner Mutter seinen Vater. In Perast einer kleinen Stadt an der montenegrinischen Küste hört er zufällig, wie der Bürgermeister Iveković und der Fischhändler Karaman Pläne schmieden, die die dortigen Fischer in die Armut treiben und Karaman das Monopol auf frischen Fisch sichern sollen. Als Karaman bemerkt, dass sie belauscht werden, lässt er Branko wegen vermeintlichen Diebstahls verhaften. Obwohl sich der Fischer Gorian für ihn einsetzt, wird er ins Gefängnis gesteckt, aber wenig später von der rothaarigen Zora befreit und in ihre Bande aus Waisen aufgenommen, die in einer Burgruine leben. Da sie arm sind, müssen sie Essen stehlen, um zu überleben, weswegen sie als Kriminelle verfolgt werden.

Die Mitglieder der Bande nennen sich Uskoken. Ihr Versteck ist eine Burgruine. Bei einem Kampf mit den Gymnasiasten zieht einer der Gymnasiasten ein Messer und verletzt Pavle. Karamans Sohn, der gefangen genommen wurde, wird von Zora gezwungen, sich splitternackt auszuziehen, um eine Trage anzufertigen. Die Bande zieht sich in ihren Unterschlupf zurück, wird aber von dem Gymnasiasten verfolgt. In der Nacht können sie noch rechtzeitig durch einen Geheimgang vor den Polizisten und Karaman fliehen. Da sie Hilfe für den Verletzten benötigen, wenden sie sich an den Fischer Gorian. Er nimmt sie auf.

Die Mitglieder der Bande helfen Gorian beim Fischen. Branko möchte Geige lernen und wendet sich deshalb an die Tochter des Bürgermeisters, Zlata. Sie unterrichtet ihn. Mit Hilfe der Kinder gelingt es Gorian einen großen Thunfischfang zu machen. Durch die Beeinflussung von Karaman findet Gorian keine Käufer für die Fische. Erst als er Karaman droht, die gefangenen Fische frei zu lassen, kauft dieser den Fang. Den größten Fisch möchte Karaman dem Bürgermeister Iveković schenken. Karamans Hund ist dabei widerspenstig, und Karaman tötet den Hund. Das eingenommene Geld teilt der Fischer mit den Bandenmitgliedern.

Zora kauft sich ein Kleid und möchte Branko gefallen. Der hat aber nur Augen für Zlata. Branko schwimmt an den Strand zu Zlata, Đuro möchte den vermeintlichen Verräter stellen, wird aber vor dem Strand von einem Riesenkraken angegriffen. Branko hilft ihm. Dadurch finden die Bandenmitglieder wieder zusammen.

Die Mitglieder der Bande hören, dass man früher dem Bürgermeister einen toten Hund geschenkt hat, wenn man ihm nicht vertraut hat. Beim Geburtstagsfest für den Bürgermeister übergibt Karaman diesem den vermeintlichen großen Fisch. Es ist aber ein toter Hund, sein Hund. Die Bürger machen sich über den Vorfall lustig. Zlata ahnt, dass die Bande der roten Zora dahinter steckt. Sie stellt Branko in ihrem Zimmer zur Rede und sagt ihm, dass sie erfahren hat, dass sein Vater auch ein Dieb ist, der mit dem Geld der Kapelle durchgebrannt ist. Sie schließt Branko in einem Zimmer ein und alarmiert die Polizei. Zora, die Branko gefolgt war, kann ihn befreien. Sie werden aber doch entdeckt und gefangen genommen.

Auch der Rest der Bande wird gefangen und muss vor Gericht. Der Bürgermeister fordert drei Jahre und auch Haft für den Fischer Gorian, weil er ihnen geholfen hat. Gorian wendet sich an die Bürger und verweist auf die Gründe für die Untaten der Kinder. Er sucht Menschen, die den Kindern helfen, und findet diese. So finden die Mitglieder der Bande Arbeit, Unterkunft und Auskommen. Zlata verlässt das Dorf, um zu studieren.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Die rote Zora": 3,2 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Die Rote Zora aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.