Marie Antoinette

Marie Antoinette ist ein US-amerikanischer Film von Sofia Coppola aus dem Jahr 2006. Er bebildert das Leben der österreichischen Erzherzogin und französischen Königin Marie Antoinette und basiert auf der Biografie von Antonia Fraser. Die Uraufführung fand am 24. Mai 2006 im Rahmen des Wettbewerbs bei den Filmfestspielen in Cannes statt.

Im zarten Alter von 14 Jahren ist für die behütete Marie Antoinette die Kindheit vorbei. Aus politischem Kalkül muss sie die geliebte Heimat Österreich verlassen, um den französischen Thronfolger Louis XVI zu heiraten ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Marie Antoinette
Genre: Historie, Biografie, Drama
Jahr: 2006
Länge: 123 Minuten
Verleih: Sony Pictures Germany

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Sofia Coppola, nach der Biografie von Antonia Fraser
Kamera: Lance Acord
Schnitt: Sarah Flack

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Marie Antoinette. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die erst vierzehnjährige österreichische Erzherzogin Maria Antonia soll den französischen Dauphin heiraten. Vor ihrer Abreise an den französischen Hof wird sie von ihrer Mutter, Kaiserin Maria Theresia, über ihre künftige Rolle belehrt. Beim Betreten französischen Bodens muss sie alles Österreichische abgeben - von der Kleidung bis hin zu ihrem Schoßhündchen - und wird vollkommen neu eingekleidet. In Versailles heiratet sie den Thronfolger Ludwig, der gerne auf die Jagd geht, seine ehelichen Pflichten hingegen vernachlässigt. Ein Vollzug der Ehe lässt zunächst auf sich warten, Ludwig ist oft müde und scheint desinteressiert an seiner Frau zu sein. Aus Wien wird Marie Antoinette von ihrer Mutter Maria Theresia brieflich mehrmals aufgefordert, endlich schwanger zu werden: Dadurch sollen einerseits die Stellung Marie Antoinettes in der französischen Gesellschaft gefestigt und eine Annullierung der Ehe verhindert, andererseits die durch die Aufteilung Polens gefährdeten Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich verbessert werden. Zunächst immer wieder von ihren fruchtlosen Verführungskünsten frustriert, dann schließlich gelangweilt von ihrer Ehe und ermüdet von der strengen Hofetikette, die sie zur passiven Marionette degradiert, schottet sich Marie Antoinette bald vom Rest der Gesellschaft ab und gibt sich ganz dem luxuriösen Nichtstun hin. Obendrein weigert sie sich, mit der Gräfin du Barry, der ordinären, aber offiziellen Mätresse König Ludwigs XV., zu sprechen, was zu einem diplomatischen Konflikt zwischen Frankreich und Österreich zu führen droht. Erst auf die Ermahnungen des österreichischen Gesandten und ihrer Mutter hin richtet sie beiläufig einen belanglosen Satz an die Gräfin, der als gesellschaftliche Anerkennung der Mätresse verstanden werden kann.

Nachdem ihr Bruder Joseph II. in einem persönlichen Gespräch mit Ludwig herausgefunden hat, dass die bisherige eheliche Abstinenz des Dauphins auf pubertärer Schüchternheit und mangelnder sexueller Aufklärung beruht, weiht er ihn endlich in die Vorzüge der körperlichen Liebe ein, sodass Marie-Antoinette doch noch Mutter wird. Sie findet zu einem ruhigeren Leben und sucht Erholung auf ihrem Schloss Petit Trianon, das zu ihrem bevorzugten Aufenthaltsort wird. Im Schlossgarten besitzt sie ein Miniaturdorf, das Hameau, wohin sie sich mit Freunden zurückziehen und die ländliche Idylle genießen kann. Mit dem Tod Ludwigs XV. wird ihr Mann als Ludwig XVI. König von Frankreich und Navarra. Noch zu jung für dieses Amt und von schlechten Ratgebern beeinflusst, lässt er sich darauf ein, die Amerikaner beim Kampf gegen das englische Mutterland finanziell zu unterstützen. Er belastet Frankreich auf diese Weise mit Kosten und Schulden, die nur mühsam durch immer drückendere Steuern gedeckt werden können.

Marie Antoinette ist nun Königin. Auf einem Maskenball begegnet sie dem schwedischen Adeligen und Frauenheld Hans Axel von Fersen und beginnt ein Liebesverhältnis mit ihm. Sie nimmt indessen kaum wahr, dass sie wegen ihres Rückzugs aus der Öffentlichkeit kritisiert wird und ihre Gegner über sie Skandalgeschichten verbreiten. Erst spät bemerkt sie den Widerstand der unteren sozialen Schichten. Die Anfänge der Französischen Revolution machen sich bemerkbar. Man erfährt von der Erstürmung der Bastille. Vor Versailles versammelt sich eine aufgebrachte Menge. Marie Antoinette lehnt es jedoch ab zu fliehen und bleibt bei ihrem Mann. Schließlich müssen die beiden im Morgengrauen mit der Kutsche das Schloss verlassen. Marie Antoinette blickt durch die Fenster der Kutsche in den Park, ihr scheint bewusst, dass dies ein Abschied für immer ist. Das Schlussbild des Films zeigt das vom aufgebrachten Volk verwüstete Schlafzimmer der Königin.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Marie Antoinette": 2,9 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Marie Antoinette (2006) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.