Troja

Troja ist ein US-amerikanischer Spielfilm des deutschen Regisseurs Wolfgang Petersen aus dem Jahre 2004. Er basiert auf einem Drehbuch von David Benioff. Die Handlung ist durch Homers Ilias inspiriert. Sie weicht aber in zahlreichen Punkten bewusst ab und erzählt vom mythischen bronzezeitlichen Kampf der Griechen mit der Stadt Troja.

Die verfeindeten Städte Troja und Sparta wollen sich versöhnen Während eines Festmahls entführt der trojanische Prinz Paris die schöne Helena König Menelaos ist außer sich und bittet seinen Bruder Agamemnon um Hilfe ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Troy
Deutscher Titel: Troja
Genre: Monumentalfilm, Action, Abenteuer
Jahr: 2004
Länge: Kinofassung:, 162 Minuten, Director's Cut:, 198 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: David Benioff
Produktion: Wolfgang Petersen, Diana Rathbun, Colin Wilson
Kamera: Roger Pratt
Schnitt: Peter Honess

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Troja. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

König Agamemnon von Mykene hat die Griechen nach und nach unterworfen und zu einem losen Staatenbund vereinigt. Als er mit seiner Streitmacht Triopas' Armee gegenübersteht, vereinbaren sie, dass jeder seinen besten Krieger schicken solle, so dass dieses Duell anstelle einer Schlacht über Sieg und Niederlage entscheiden soll.

Triopas schickt den Hünen Boagrius, Agamemnon schickt Achilles, den größten Krieger seiner Zeit. Achilles und Agamemnon hassen sich gegenseitig und Achilles ordnet sich diesem König nur widerwillig unter. Er besiegt Boagrius ohne große Mühe und Triopas unterwirft sich Agamemnon.

Der trojanische Prinz Paris ist derweil als Mitglied einer Gesandtschaft unter der Führung seines Bruders Hektor zu Gast in Sparta. Während die Trojaner und Spartaner einen zurückliegenden Konflikt beilegen und einen Friedensvertrag aushandeln, verlieben sich Paris und Helena, die Frau des spartanischen Königs Menelaos, ineinander. Als die Trojaner abreisen, "entführt" Paris Helena mit ihrem Einverständnis in seine Heimat. Hektor macht Paris schwere Vorwürfe, da er weiß, dass dieser unbedacht Krieg über seine Heimat gebracht hat, sieht sich aber außerstande, seinen Bruder zu opfern und kehrt daher nicht um, sondern fährt weiter nach Troja. Der betrogene Menelaos bittet daraufhin seinen älteren Bruder Agamemnon um Hilfe. Dieser herrscht als machthungriger König von Mykene über die unterworfenen griechischen Stämme und sieht in der Affäre einen günstigen Vorwand zur Eroberung des neidisch betrachteten, reichen Troja. Ein Sieg über Troja würde ihm die unangefochtene Herrschaft über die Ägäis sichern. So führt er die bis dahin größte Armee aller Zeiten nach Kleinasien. Achilles, der sich danach sehnt, unsterblichen Ruhm zu erlangen, schließt sich der Armee an, obwohl ihm seine Mutter Thetis prophezeit hat, dass er aus Troja nicht zurückkehren wird.

Dort hat der greise König Priamos Helena mittlerweile in seine Familie aufgenommen. Den aufziehenden Krieg mit den Griechen will er entgegen Hektors Rat annehmen, weil er Troja für stark genug hält und auf den Schutz der Götter vertraut.

Die Griechen erobern zunächst unter der Führung Achilles' und dessen Myrmidonen die trojanische Küste. Dabei nimmt Achilles Briseis, Paris' Cousine, gefangen und begegnet zum ersten Mal Hektor. Diesen lässt er kampflos zurück nach Troja entkommen, da er sich mit diesem auf dem Schlachtfeld messen will. Agamemnon, neidisch auf Achilles' Ruhm unter seinen Kriegern, beansprucht die Beute Briseis für sich. Der gedemütigte Achilles weigert sich daraufhin, weiter gegen die Trojaner zu kämpfen. Als die griechische Armee vor Trojas Mauer steht, fordert Menelaos Paris zu einem Zweikampf heraus. Paris droht dabei zu unterliegen und wird schließlich durch das Eingreifen seines älteren Bruders Hektor gerettet, der Menelaos tötet. Der Angriff der Griechen auf die Stadt scheitert an Hektor, dem es während der Schlacht zudem gelingt, Ajax zu bezwingen, den zweitgrößten Krieger Griechenlands. Zur Einsicht gezwungen, gibt Agamemnon Briseis an Achilles zurück, der aber weiterhin den Dienst verweigert.

In der Nacht werden die Griechen von den Trojanern überraschend in ihrem Lager angegriffen und können sich erst zu effektivem Widerstand versammeln, als ein vermeintlicher Achilles auftaucht, der die Myrmidonen anführt. Dabei handelt es sich jedoch um Achilles' jungen und unerfahrenen Cousin Patroklos, der in Achilles' Helm und Rüstung kämpft und im Zweikampf von Hektor getötet wird, der glaubt, Achilles vor sich zu haben. Erschüttert und wütend über diesen Verlust, zieht Achilles am nächsten Tag allein vor die Mauern Trojas und fordert Hektor zum Zweikampf heraus. Hektor erscheint und fordert das Versprechen, dass der Sieger dem Besiegten die Bestattungsrituale gewährt. Achilles, von Hass zerfressen, lehnt dieses ab. Unter den Augen der Trojaner und seiner Frau wird Hektor von Achilles getötet, woraufhin dieser Hektors Leiche hinter seinem Streitwagen her in das griechische Lager schleift. In der Nacht erscheint König Priamos bei Achilles und bittet ihn um die Leiche seines Sohnes. Bewegt von diesem Auftritt gibt Achilles des Königs Bitte statt, lässt zudem Briseis frei und gewährt einen Waffenstillstand von zwölf Tagen für die Bestattung Hektors.

Odysseus, Agamemnons klügster Gefolgsmann, ersinnt inzwischen eine List, um die als unüberwindlich erscheinenden Mauern der Trojaner zu überwinden. Er lässt ein riesiges Holzpferd bauen, in dem sich die stärksten Krieger der Griechen verbergen. Nachdem das griechische Heer scheinbar den Rückzug angetreten hat, finden die Trojaner das Pferd am verlassenen Strand. Paris trägt seine Zweifel daran offen vor und will das Pferd lieber sofort verbrennen, wird jedoch wie zuvor auch Hektor in seinen Bedenken durch seinen Vater und die Priester überstimmt. Die Trojaner bringen das Pferd als vermeintliches Götteropfer in ihre Stadt. Ein trojanischer Späher, der derweil die griechische Flotte in einer nahen Bucht entdeckt, wird getötet. In der Nacht klettern die Griechen aus dem Pferd, öffnen das Stadttor für ihr zurückgekehrtes Heer und massakrieren die Stadtbevölkerung. Hektors Witwe Andromache kann durch einen Geheimgang aus der Stadt unzählige Trojaner retten. Derweil macht sich Paris auf die Suche nach Briseis, gibt jedoch zuvor dem jungen Aeneas das Schwert Trojas. Er sagt ihm, dass solange dieses Schwert in den Händen eines Trojaners sei, sein Volk eine Zukunft habe. Agamemnon tötet im Palast heimtückisch König Priamos und versucht, Briseis habhaft zu werden, wird aber von dieser erstochen. Achilles, der ebenfalls Briseis sucht und sie dabei vor Agamemnons Leibwachen rettet, wird wiederum von Paris durch Pfeile getötet, dabei führt ein Pfeil, der ihn in seiner Ferse trifft, letztlich zum Tod. Der Sterbende nimmt Abschied von Briseis, bevor er seinen Wunden erliegt. Paris, Helena, Briseis, Andromache und weitere Trojaner können entkommen.

Nach der Schlacht wird Achilles von Odysseus und den anderen Griechen in Troja bestattet. Odysseus sagt, dass man eines Tages von ihm sagen wird, er habe zur selben Zeit wie Achilles und Hektor gelebt.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Troja": 3,6 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Troja (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.