Das perfekte Verbrechen

Das perfekte Verbrechen ist ein Thriller von Gregory Hoblit aus dem Jahr 2007. In den Hauptrollen spielen Anthony Hopkins, Ryan Gosling und David Strathairn. Der Film kam am 17. Mai 2007 in die deutschen Kinos.

Ted Crawford findet heraus, dass seine Ehefrau eine Affäre hat. Er plant daraufhin Jennifers Tod - es soll der perfekte Mord werden. Einer der ermittelnden Polizisten ist Detective Rob Nunally... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Fracture
Deutscher Titel: Das perfekte Verbrechen
Genre: Thriller
Jahr: 2007
Länge: 112 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Glenn Gers, Daniel Pyne
Produktion: Charles Weinstock
Kamera: Kramer Morgenthau
Schnitt: David Rosenbloom

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Das perfekte Verbrechen. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Ted Crawford, ein älterer irischstämmiger Unternehmer im Flugzeugbau, findet heraus, dass seine junge Ehefrau Jennifer ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Er fasst einen Plan, um sich an beiden zu rächen. Nachdem er Jennifer im gemeinsamen Haus zur Rede gestellt hat, schießt er ihr in den Kopf. Sie stirbt jedoch nicht an der Schussverletzung, sondern überlebt in einem komatösen Zustand. Crawford benachrichtigt unmittelbar nach der Tat selbst die Polizei, berichtet aber von einer Entführung, was zur - von ihm erwünschten und vorausberechneten - Folge hat, dass der zu der Zeit diensthabende Nunally an den Tatort geschickt wird. Crawford und Nunally einigen sich darauf, die Waffen abzulegen, damit Nunally das Haus betreten und beide über die Situation der vermeintlichen Geiselnahme sprechen können. Nunally, der den Namen seiner Geliebten nicht kannte, ist erst überrascht, dass er an den Tatort eines Mordversuchs gerufen wurde, dann aber schockiert, dass obendrein das Opfer seine Geliebte ist. Er greift Crawford spontan an, verhaftet ihn und erwirkt sogar ein Geständnis.

Crawford wird von dem ehrgeizigen jungen Staatsanwalt Willy Beachum wegen versuchten Mordes angeklagt. Es entwickelt sich ein Spiel zwischen Beachum und Crawford, der sich selbst verteidigt und in dem praktisch alles, was gegen Crawford spricht, entwertet wird:

Während des Gerichtsprozesses wird die Affäre von Jennifer und Nunally öffentlich bekannt, wodurch Nunally als Hauptbelastungszeuge ausfällt.

Das Geständnis kann aufgrund des Übergriffs von Nunally gegen Crawford als "Frucht des vergifteten Baums" nicht verwertet werden.

Die bei Crawford gefundene Waffe ist nicht die Tatwaffe.

Die Staatsanwaltschaft steht ohne Beweise gegen Crawford da.

Beachum, der gerade in die erfolgreiche Anwaltskanzlei Wooton & Simms wechseln wollte, steht unter Druck und sieht seine Karriere in Gefahr. Zudem hat er eine Affäre mit seiner künftigen Chefin und steht kurz davor, nicht in die Kanzlei aufgenommen zu werden. Nunally, der befürchtet, dass Crawford freigesprochen wird, fälscht nachträglich Spuren, indem er eine Waffe in Crawfords Garten versteckt und die Patronenhülsen von einem Kollegen in der Asservatenkammer austauschen lässt. Beachum lässt sich jedoch auf eine derart mögliche Lösung des Falles nicht ein.

Nachdem Crawford aus Mangel an Beweisen freigesprochen wird, erschießt Nunally sich noch im Gerichtsgebäude. Beachum versucht erfolglos, Crawford mittels einer richterlichen Verfügung daran zu hindern, die lebenserhaltenden Geräte für seine im Koma liegende Frau abschalten zu lassen. Das perfekte Verbrechen - "Beseitigung" zweier Menschen ohne Verurteilung - scheint geglückt.

Beachum ist nach wie vor überzeugt, dass Crawford der Täter ist, und sieht sich durch den Fall derart herausgefordert, dass er bereit ist, ihn auch auf Kosten seiner geplanten Anwaltskarriere weiter zu verfolgen. Schließlich stößt er durch einen Zufall auf den Grund der fehlenden Fingerabdrücke: Crawfords Waffe war von exakt gleicher Bauart wie die des Polizisten Nunally. Crawford war kurz vor der Tat in Nunallys Hotelzimmer eingedrungen, um dort seine Pistole gegen die des Polizisten auszutauschen. Die Waffe des Polizisten wurde somit zur Tatwaffe. Kurz vor seiner Festnahme, als beide ihre Waffen abgelegt hatten, hatte Crawford die Waffen erneut vertauscht, so dass am Tatort nur eine Waffe gefunden wurde, aus der noch nie geschossen worden war.

Beachum besucht Crawford in dessen Haus und stellt ihn zur Rede. Crawford bestätigt Beachum triumphierend den von ihm rekonstruierten Tathergang. Beachum erklärt Crawford, dass er die Tat jetzt beweisen könne, da er nach Jennifers Tod die Kugel, die sich in ihrem Schädel befand, sicherstellen und der Waffe zuordnen konnte.

Crawford zeigt sich unbeeindruckt, da er sich durch den Rechtsgrundsatz Ne bis in idem geschützt fühlt. Erst als Beachum ihm eröffnet, dass er zwar nicht mehr wegen Mordversuchs - wie im ersten Prozess - angeklagt werden kann, sehr wohl aber - da er seiner Frau die lebenserhaltenden Geräte abschalten ließ - nun wegen Mordes, erkennt er, dass er verloren hat.

Der Film endet im Gerichtssaal, wo Beachum die Anklage gegen Crawford eröffnet. Crawford wird von Anwälten der Firma Wooton & Simms vertreten.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Das perfekte Verbrechen": 3,8 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Das perfekte Verbrechen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.