Wolf Creek

Wolf Creek ist ein australischer Horrorfilm von Regisseur Greg McLean aus dem Jahr 2005. Deutschlandpremiere war am 13. Juli 2006.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Wolf Creek
Deutscher Titel: Wolf Creek
Genre: Horror
Produktion: Australien
Jahr: 2005
Länge: Rated: 99, Unrated: 104 Minuten
Verleih: StudioCanal Deutschland

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Greg McLean
Kamera: Will Gibson
Schnitt: Jason Ballantine

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Wolf Creek. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Film basiert laut Einblendung auf einer wahren Begebenheit. Des Weiteren lässt sich lesen: "30,000 are reported missing in Australia every year. 90 % are found within a month. Some are never seen again." Auf Deutsch also in etwa: "30.000 Menschen werden jedes Jahr in Australien als vermisst gemeldet. 90 % von ihnen werden innerhalb eines Monats wieder gefunden. Einige werden nie wieder gesehen."

Drei junge Leute, der Australier Ben, der aus Sydney kommt, sowie die beiden Engländerinnen Liz und Kristy, unternehmen mit wenig Geld einen mehrwöchigen Ausflug im australischen Outback. Sie werden von ihren Freunden zuvor mit einer Party verabschiedet. Die kleine Gruppe fährt dann zuerst mit dem Auto zu einem Meteoritenkrater namens "Wolf Creek Crater", trifft auf der Fahrt dahin zuvor in einer Kneipe Männer, die die beiden Frauen derb anmachen. Ben dreht an der Tankstelle einen kurzen Videofilm, wobei er sich selbst filmt. Ohne besondere Vorkommnisse fahren sie weiter und besichtigen die Landschaft. Ben und Liz haben zueinander romantische Gefühle entwickelt. Als sie weiter nördlich nach Darwin fahren wollen, startet ihr Auto nicht mehr. Außerdem stellen sie fest, dass alle Uhren stehengeblieben sind. Sie setzen sich ins Auto und warten. Inzwischen ist es dunkel geworden, als ein Mann mit einem Abschleppwagen auftaucht, vor dem sie zunächst Angst haben. Der Mann stellt sich als Mick vor und stellt fest, dass anscheinend die Zündspule kaputt ist. Er bietet ihnen an, ihren Wagen in sein Camp zu schleppen und dort die Ersatzteile entgeltfrei einzubauen - allerdings liegt dieses Camp im Süden, entgegengesetzt der Wunschroute der Jugendlichen. Letztendlich einigen sie sich darauf, mit ihm mitzufahren. Nachdem die Gruppe schon ungeduldig geworden ist, da sie das Gefühl hat, schon sehr lange unterwegs zu sein, kommt sie schließlich in einem verlassenen Bergwerk mit Schrottplatz an.

Mick wirkt zunächst freundlich und erzählt der Gruppe von seiner früheren Tätigkeit als Jäger. Er gibt den jungen Menschen Wasser zu trinken. Doch noch vor dem nächsten Morgen wacht Liz gefesselt in einem Schuppen auf. Sie kann sich befreien, die beiden anderen kann sie jedoch nicht entdecken. Sie findet Blutspuren am erloschenen Lagerfeuer, bei dem die Jugendlichen in der Nacht gemeinsam eingeschlafen waren, sowie den zerlegten Motor ihres Wagens. Liz geht den Schreien ihrer Freundin nach, findet diese gefesselt in einem weiteren Schuppen und muss mit ansehen, wie sadistische Folterungen des Fremden beginnen. Im Hintergrund hängt ein verstümmelter und verwester Frauenkörper an der Wand. Liz lockt ihn mit einem Feuer nach draußen, befreit ihre Freundin, schießt Mick mit einem von ihm kurzzeitig außer Acht gelassenen Gewehr in den Halsbereich und kann mit Kristy letztendlich fliehen. Nach kurzer Zeit steht Mick unverletzt wieder auf und nimmt die Verfolgung der beiden auf. Die beiden jungen Frauen schieben zusammen den Wagen von Mick in eine Schlucht, damit Mick das Verlöschen der Scheinwerfer sehen soll, und um dadurch nicht gefunden zu werden. Sie werden dann allerdings von dem Sadisten eingeholt und müssen sich verstecken.

Liz läuft zurück zum Bergwerk und versucht, an einen neuen Wagen zu kommen, da Mick die Schlüssel des ursprünglichen Fluchtfahrzeuges entwendet hat. Hier findet sie Beweise für etliche weitere Personen, die wohl schon in den Fängen des Mannes waren. Sie entdeckt die Videokamera einer Familie, die auf die gleiche Art und Weise zum Bergwerk kam. Sie findet weiterhin die Videokamera von Ben und entdeckt in einer kurzen Aufnahme, die Ben an der Tankstelle gemacht hatte, Micks Wagen im Hintergrund - ein Indiz dafür, dass Mick sie seitdem gezielt verfolgt hat. Über von Mick geklaute Schlüssel gelangt sie schließlich an einen Wagen, wird aber von der Rückbank aus von Mick erstochen. Zwar kann sie sich noch aus dem Wagen schleppen, doch schneidet Mick der Wehrlosen ein paar Finger ab, durchtrennt ihr Teile des Rückenmarks und lässt sie leblos zurück.

Kristy konnte aus der Schlucht auf eine Straße fliehen und wird von einem alten Farmer aufgenommen. Diesem wird allerdings von Mick aus der Ferne mit einem Scharfschützengewehr zielgenau ins Auge geschossen. Sie flieht mit dem Wagen des Farmers, wird von Mick verfolgt, der ihr, nachdem sie ihn erfolgreich von der Straße abgedrängt hat, einen Reifen zerschießt. Kristy überschlägt sich mit ihrem Wagen, klettert benommen aus dem Autowrack und wird erschossen.

Es wird auf Ben geblendet, der inmitten verwester, zerstückelter und an der Wand hängender Leichen an eine Wand in einem Gebäude am Bergwerk gefesselt und genagelt ist und von einem Kampfhund im Käfig bedroht wird. Er kann seine Hände aus den Nägeln ziehen und dadurch seine Arme aus den Fesseln. Er läuft unter großen Schmerzen in die Landschaft hinaus. Eine Sonnenfinsternis verdunkelt die Umgebung kurzzeitig. Ben wird erschöpft von zwei schwedischen Touristen aufgefunden und per Flugzeug in ein Krankenhaus nach Kalbarri geflogen. Er wird als möglicher Täter verhaftet.

Einblendungen weisen darauf hin, dass Ben aufgrund fehlender Beweise und der nicht gefundenen Mordstätten sowie Leichen der englischen Freundinnen nach vier Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Mick lebt immer noch unbehelligt irgendwo im Outback Australiens. In einer letzten Einstellung läuft Mick mit seinem Gewehr dem Sonnenuntergang entgegen.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Wolf Creek": 2,5 von 5 Punkten - der Film ist mehr oder weniger erträglich und kann geschaut werden, wenn es nichts Besseres gibt.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Wolf Creek (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.