Klimt

Klimt ist ein Filmdrama aus dem Jahr 2006 von Regisseur und Drehbuchautor Raúl Ruiz über den Jugendstilmaler Gustav Klimt. Der Film existiert von Anfang an in zwei Versionen, die bei seiner Vorführung auf der Berlinale 2006 beide zu sehen waren: Eine 98-minütige Version des Studios und ein 131-minütiger Director's Cut.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Klimt
Deutscher Titel: Klimt
Genre: Biografie
Jahr: 2005
Länge: 98 Minuten, Director's Cut: 131 Minuten
Verleih: Arsenal Filmverleih
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Raúl Ruiz
Produktion: Dieter Pochlatko, Arno Ortmair, Matthew Justice, Andreas Schmid
Kamera: Ricardo Aronovich
Schnitt: Valeria Sarmiento

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Klimt. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Gustav Klimt liegt auf dem Sterbebett und wird von seinem Freund und Schüler Egon Schiele gezeichnet. Im Fieberwahn fantasiert der Maler aus seinem Leben und die um seine Person und Bilder entstandenen Skandale. Dies geschieht nicht in biographisch korrekter Beschreibung, sondern mittels Innenansichten und Traumbildern Klimts, die dessen Freigeist zum Ausdruck bringen.

Auch finden die Bilder seiner Kollegen und Vertrauten und zum Beispiel der Beginn der Filmkunst ihren Niederschlag in diesem Psychogramm über das Wien der Jahrhundertwende. Die distanziert offene Beziehung zu Emilie Flöge wird ebenso thematisiert wie die zahlreichen Affären des Malers, sein freundschaftliches Verhältnis zu Egon Schiele und seine Auseinandersetzungen mit der Wiener Secession. Das ausschweifende und teils faszinierende Leben Klimts zwischen Paris und Wien, seine Konflikte mit der Wiener Gesellschaft und seine Skandale werden treffend zum Ausdruck gebracht. Der Film gleicht einem Bilderrahmen seiner Zeichnungen. Er zeigt das Dasein in erotischen Bildern und philosophischen Diskussionen, in denen Klimt durch sein Leben wandelt und sich von den Musen seiner Bilder beglücken lässt. Der Film ist weniger ein Porträt als vielmehr eine Allegorie.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Klimt": 2,4 von 5 Punkten - der Film ist mehr oder weniger erträglich und kann geschaut werden, wenn es nichts Besseres gibt.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Klimt (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.