Todeszug nach Yuma

Todeszug nach Yuma ist ein US-amerikanischer Western von James Mangold aus dem Jahr 2007. Das Drehbuch schrieben Halsted Welles, Michael Brandt und Derek Haas. Der Film ist eine Neuverfilmung des Westernklassikers Zähl bis drei und bete mit Glenn Ford und Van Heflin aus dem Jahr 1957.

Der ärmliche Farmer Dan wird zufällig Zeuge eines Bankkutschenüberfalls durch Wade. Wade fühlt sich zu sicher und fällt so dem Kopfgeldjäger Byron, dem Dan das Leben gerettet hat, in die Hände. Dan sieht seine Chance, ein bisschen Geld zu machen ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: 3:10 to Yuma
Deutscher Titel: Todeszug nach Yuma
Genre: Western, Drama
Produktion: USA
Jahr: 2007
Länge: ca. 122 Minuten
Verleih: Sony Pictures Germany
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Halsted Welles, Michael Brandt, Derek Haas
Produktion: Cathy Konrad
Kamera: Phedon Papamichael
Schnitt: Michael McCusker

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Todeszug nach Yuma. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Arizona im August 1884. Der Farmer und kriegsversehrte Veteran der Unionsarmee Dan Evans kämpft mit wirtschaftlichen Problemen. Es herrscht seit langem eine Dürre und daher ist er verschuldet und ihm droht der Verlust seiner Farm. Er hat das Gefühl, dass seine Frau und seine zwei Söhne ihn wegen seines im Sezessionskrieg verlorenen Beines und der Schwierigkeiten, die Farm zu betreiben, für einen Versager halten.

Der Gesetzlose, Räuber und Mörder Ben Wade, dessen Bande zuvor vor Evans' Augen eine Kutsche mit Lohngeldern überfallen hat, wird in Bisbee festgenommen. Man fürchtet aber die Rache seiner Männer und will Wade darum nicht in der Stadt behalten. Butterfield, ein hoher Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft, will ihn nach Contention bringen, wo dieser mit dem 3:10-Uhr-Zug zum Bundesgerichtshof in Yuma fahren soll. Dazu braucht er einige Männer und Evans erklärt sich für 200 Dollar bereit, die Gruppe zu begleiten. Mit dem Geld könnte er die Farm retten und außerdem sieht er darin eine Möglichkeit, seiner Familie zu beweisen, dass er kein Versager ist. Ohne Evans' Wissen folgt sein Sohn William dem Konvoi. Unterdessen plant die von Wades rechter Hand Charlie Prince angeführte Bande die Befreiung ihres Anführers.

Im Laufe der Reise wird die Gruppe immer mehr dezimiert, bis letztlich nur noch Evans, William und Butterfield mit Wade in Contention ankommen. Wade hatte unterwegs die Gruppe bei einem Indianerangriff gerettet, Evans wiederum hatte Wade nicht zurückgelassen, als dieser von Kopfgeldjägern gefoltert wurde. Durch die gemeinsam durchstandenen Gefahren kommen sich Evans und Wade immer näher und beginnen einander zu respektieren.

In der Stadt holt sich Butterfield die Unterstützung des Marshalls und zweier Hilfssheriffs. Zusammen verschanzen sie sich in einem Hotel, um auf den Zug zu warten.

Als schließlich Prince mit der Bande die Stadt erreicht und jedem Mann 200 Dollar Kopfgeld für jeden Getöteten von Wades Bewachern anbietet, scheint die Situation hoffnungslos. Der Marshall ergibt sich daher sofort zusammen mit seinen Männern, wird jedoch trotzdem erschossen.

Evans aber gibt nicht auf. Er will die Sache zu Ende bringen und verlangt dafür von Butterfield 1000 Dollar für seine Frau, das sichere Geleit seines Sohnes und die Sicherheit seiner Farm.

Auf dem Weg zum Zug schafft Wade es schließlich, Evans in seine Gewalt zu bringen. Allerdings nutzt er das nicht aus, sondern unterstützt Evans nun sogar auf dem Weg zum Zug, da Evans' Versuch, für seine Familie zu kämpfen, ihn inzwischen stark beeindruckt hat. Am Zug geraten beide aber unter heftigen Beschuss durch Wades Bande und am Ziel angekommen wird Evans von Charlie Prince hinterrücks erschossen. Wade steigt daraufhin wieder aus dem Zug und erhält seinen Revolver von Prince zurück. Aus Gram über Evans' Tod erschießt Wade seine eigene Bande sowie den loyalen Prince. Evans' Sohn William wiederum verzichtet darauf, Wade zu töten. Freiwillig steigt dieser in den Zug, der ihn seiner Hinrichtung entgegenfährt. Damit erfüllt er Evans' Versprechen an dessen Sohn, ihn zum Zug zu bringen. So kann der Sohn mit Stolz auf seinen Vater blicken. In der letzten Szene pfeift Wade lächelnd nach seinem Pferd, das dem Zug hinterherläuft.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Todeszug nach Yuma": 3,8 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Todeszug nach Yuma aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.