Knallhart

Knallhart ist ein deutscher Spielfilm von Detlev Buck aus dem Jahr 2006 nach einem Drehbuch von Gregor Tessnow und Zoran Drvenkar. Als Vorlage für den Film diente der Roman Knallhart von Gregor Tessnow.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Knallhart
Genre: Drama
Produktion: Deutschland
Jahr: 2006
Länge: 99 Minuten
Verleih: DCM Filmdistribution

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Zoran Drvenkar, Gregor Tessnow
Produktion: Claus Boje
Kamera: Kolja Brandt
Schnitt: Dirk Grau

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Knallhart. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der fünfzehnjährige Michael Polischka muss mit seiner Mutter Miriam aus einer Villa im gut situierten Berliner Stadtteil Zehlendorf in den sozial schwachen Bezirk Neukölln ziehen. Dr. Peters, der langjährige Geliebte seiner Mutter, findet sie zu dick und wirft sie deshalb kurzerhand aus der Wohnung.

In Neukölln angekommen, wird Polischka von einer Jugend-Gang Schutzgeld abgepresst. Mit seinen neuen Schulfreunden Crille und Matze bricht er in einer Zehlendorfer Villa ein, seinem früheren Zuhause, um mit dem Geld die Gang bezahlen zu können. Doch Erol, dem Anführer der Gang, ist das nicht genug. Des Öfteren verprügeln er und seine Gang Michael auf brutale Weise. Die Lage spitzt sich immer weiter zu: Denn während Michael sich immer weiter von seiner Mutter entfremdet - sie versucht, durch neue Männerbekanntschaften wieder zu Wohlstand zu kommen - steht nun auch noch die Polizei vor der Tür, um den Einbruch bei Klaus Peters zu untersuchen. Sein Kumpel Crille, der von seinem Vater geschlagen wird, führt ihn in die Welt der Neuköllner Kleinkriminalität ein und stellt ihn diversen Hehlern und auch dem Dealer Hamal vor. Der Film nimmt eine dramatische Wende, als Michael sich gegen Erol wehrt und diesem dabei die Nase bricht. Erol zückt ein Messer, um sich zu rächen, doch da taucht Barut, die rechte Hand Hamals, auf und rettet ihn. Da Hamal Michael für vertrauenswürdig befindet und einen Drogenkurier mit einem "ehrlichen Gesicht" braucht, stellt er Michael ein.

Michael findet sich in seiner neuen Rolle als Kurier immer besser zurecht, verliert dabei allerdings seine Freunde Crille und Matze. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter verschlechtert sich weiter. Eines Nachmittags bekommt er den Auftrag, nicht nur Haschisch auszuliefern, sondern auch Kokain im Wert von 80.000 Euro. Dabei bekommt er einen schockierenden Einblick in die Welt der Süchtigen. Nach dieser Drogenlieferung wird er auf dem Rückweg von Erol und seiner Gang überrascht, der Michaels Rucksack mitsamt dem Drogengeld und Michaels Personalausweis auf das Dach einer gerade abfahrenden S-Bahn wirft. Damit wird Michael für Hamal zum Problem, denn das im Rucksack befindliche Geld könnte die Polizei auf den Plan rufen.

Alles, was er zur Lösung des Problems zu tun habe, meint Hamal, sei eine "Geste": Umringt von seinen reichen "Vertragspartnern" bekommt er nachts an der Stadtgrenze zu Berlin einen Revolver in einer Tüte überreicht, um Erol, der gefesselt am Boden liegt, oder alternativ sich selbst zu erschießen. Michael wird von Hamal und Barut stark unter Druck gesetzt und verunsichert und er erschießt, nachdem er die ganze Nacht lang gezögert hat, Erol.

Anstatt jedoch mit Hamal zu fliehen, bleibt Michael zurück und geht alleine zur Polizei, um ein Geständnis abzuliefern. Am Ende des Films wird er von seiner Mutter auf der Polizeiwache abgeholt.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Knallhart": 3,8 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Knallhart aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.