Yella

Yella ist ein deutscher Spielfilm von Christian Petzold aus dem Jahr 2007. Er handelt davon, wie einer aus der ostdeutschen Provinz stammenden jungen Frau, die unerwartet in der Welt der Risikokapital-Verhandlungen Fuß fasst, der erhoffte Neuanfang zu gelingen scheint. Die Hauptrollen wurden mit Nina Hoss und Devid Striesow besetzt.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Yella
Genre: Drama, Thriller
Produktion: Deutschland
Jahr: 2007
Länge: 89 Minuten
Verleih: Piffl Medien GmbH
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Simone Baer, Christian Petzold
Produktion: Florian Koerner von Gustorf
Kamera: Hans Fromm
Schnitt: Bettina Böhler

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Yella. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Yellas Weggang aus dem brandenburgischen Wittenberge ist Aufbruch und Flucht zugleich. Einerseits lockt ein Jobangebot in Hannover, noch dazu in ihrem Metier als Buchhalterin. Andererseits will sie sich von ihrem Mann Ben lösen, gegen dessen hartnäckigen, an Stalking grenzenden Widerstand. Am Morgen ihrer Abreise kommt er dem bestellten Taxi zuvor und bittet, sie wenigstens noch zum Bahnhof fahren zu dürfen. Yella willigt ein, blockt aber sein neuerliches Werben ebenso ab wie seinen Vorwurf, dass sie ihn auf der Konkursmasse ihrer gemeinsamen Existenz sitzenlässt. Bei der Fahrt über eine Brücke verreißt Ben das Steuer, sodass der Wagen in den Fluss stürzt. Beide retten sich ans Ufer und bleiben zunächst erschöpft liegen. Als Yella aus kurzer Ohnmacht erwacht, rafft sie sich auf und erreicht noch den geplanten Zug.

Ihre Hoffnung auf den versprochenen Job löst sich jedoch schnell in Luft auf. Ein zweites Angebot des windigen Vermittlers lehnt sie ab, anders als das eines Mitarbeiters einer Private-Equity-Firma. Dieser Mann, Philipp, sucht eine Assistentin mit Yellas Qualifikation: Wenn er mit insolventen Unternehmen über deren Kapitalbedarf verhandelt und das Rendite/Risiko-Verhältnis abwägt, geht es unter anderem auch darum, die Bilanzen zu durchschauen. Für ihren ersten Arbeitstag erhält Yella von ihm 1.000 Euro in bar, verbunden mit ausdrücklichem Lob. Beim zweiten gemeinsamen Termin agieren beide schon wie ein eingespieltes Team. Für Ernüchterung und Wiederherstellung der Rangordnung sorgt Philipp, indem er Yella eine Falle stellt, in die sie unvorsichtigerweise tappt. Sie ihrerseits bemerkt, dass er seine Geschäftspartner betrügt. Vor dem überraschend wieder auftauchenden Ben flüchtet sie spontan in Philipps Arme, verbringt die Nacht mit ihm und begleitet ihn zu einem dritten Termin nach Dessau. Unterwegs weiht er sie in seine Zukunftspläne ein: Das Geld, das er heimlich für sich abzweigt, sammelt er für ein hochlukratives Investmentgeschäft. Seine Frage, ob sie dabei "mitmachen" will , bejaht sie. Als er ihr kurz darauf eröffnet, dass ihm die Entlassung droht, beschließt sie sogar auf eigene Faust zu handeln und den Betrag von 200.000 Euro, der Philipp noch fehlt, mit einem Schlag zu beschaffen, indem sie den Kopf des Dessauer Unternehmens erpresst. Damit jedoch überspannt sie den Bogen, denn er begeht am Tag darauf Selbstmord.

Yella flüchtet; das Bild, das sie weinend in einem Taxi zeigt, geht über in die Anfangssequenz ihrer Fahrt mit Ben über die Brücke mit dem anschließenden Sturz ins Wasser - nun jedoch mit dem Unterschied, dass die beiden am Ufer Liegenden mit einer Plane bedeckt werden. Sie sind also tot, und die auf den Unfall folgende Geschichte erweist sich als Traum.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Yella": 2,9 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Yella (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.