Sophie Scholl - Die letzten Tage

Sophie Scholl - Die letzten Tage ist ein deutscher Film des Regisseurs Marc Rothemund aus dem Jahr 2005 nach einem Drehbuch von Fred Breinersdorfer. Er schildert die letzten Tage im Leben von Sophie Scholl. Der Film wurde auf der Berlinale 2005 mit dem Silbernen Bären für die beste Regie und für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Sophie und Hans Scholl werden beim Verteilen von Flugblättern, die gegen die Nazi-Diktatur aufrufen, verhaftet. Der Film erzählt die letzten Tage Sophie Scholls aus ihrer Perspektive ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Sophie Scholl - Die letzten Tage
Genre: Drama, Historie, Biografie
Produktion: Deutschland
Jahr: 2005
Länge: 116 Minuten
Verleih: X-Verleih

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Fred Breinersdorfer
Kamera: Martin Langer
Schnitt: Hans Funck

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Sophie Scholl - Die letzten Tage. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose bearbeiten in einem Münchener Keller die Kopien von ihrem sechsten Flugblatt. Sie haben davon mehr vervielfältigt, als sie über die Post verteilen können. Hans, Sophies Bruder, schlägt deshalb vor, die Extrablätter am nächsten Tag in der Universität zu verteilen.

Da Willi Graf dies für zu gefährlich hält, kündigt Hans an, dass er die volle Verantwortung übernehmen wird und auch Sophie erklärt Ihre Unterstützung bei der Ausführung mit der Begründung, dass eine Frau wohl weniger Aufmerksamkeit des Sicherheitspersonals auf sich ziehen wird.

Am nächsten Tag gehen Sophie und Hans während der Vorlesungen in das Hauptgebäude der Universität und legen die Flugblätter in der Nähe der jeweiligen Hörsaaltüren aus. Im dritten Stockwerk legen sie die restlichen Flugblätter auf die Balustrade. Sophie schiebt sie schließlich über den Rand, sodass die Flugblätter in das Atrium fallen. In diesem Moment öffnen sich die Türen der Hörsäle und die Studierenden strömen heraus. Sophie und Hans wähnen sich in der Menschenmasse sicher, wurden jedoch während ihrer Aktion vom Hausmeister beobachtet. Dieser hält sie auf, bis die Polizei eintrifft und sie festnimmt.

Die Geschwister werden ins Münchener Wittelsbacher Palais gebracht, wo Sophie durch den Gestapo-Ermittler Robert Mohr verhört wird. Anfangs behauptet sie, dass sie ein unpolitischer Mensch sei und sie und ihr Bruder nichts mit den Flugblättern zu tun hätten. Sie habe sie lediglich in der Halle bemerkt und sie über die Balustrade geworfen, weil es in ihrer Natur liege, Streiche zu spielen. Den leeren Koffer erklärt sie dem Beamten so, dass sie zu ihren Eltern nach Ulm fahren und saubere Wäsche mitnehmen wollte. Ihre Darstellungen scheinen einleuchtend, weshalb sie wieder entlassen werden soll.

Kurz vor der Genehmigung ihrer Entlassungspapiere trifft jedoch die Anweisung ein, sie nicht gehen zu lassen. Untersuchungen hatten inzwischen ergeben, dass Sophie und Hans in der Tat für den Vertrieb dieses und anderer Flugblätter verantwortlich sind.

Sophie wie auch Hans gestehen. Um die anderen Mitglieder der Weißen Rose zu schützen behaupten sie, die Produktion und die Verteilung der tausenden Flugblätter wäre allein ihr Werk gewesen.

Nach weiteren, zermürbenden Verhören sagt Sophie schließlich, dass sie bereit ist, die gesamte Schuld auf sich zu nehmen und weigert sich weiterhin, die Namen ihrer Komplizen zu nennen. Daraufhin beendet Mohr das Verhör. Sophie, ihr Bruder Hans und Christoph Probst werden des Hochverrats, der Wehrkraftzersetzung und wegen landesverräterischer Feindbegünstigung angeklagt. Im Schauprozess vor dem Volksgerichtshof muss sich Christoph Probst als erster vor dem Vorsitzenden Roland Freisler verantworten. Die Bitten Christoph Probsts, ihn aufgrund seiner drei Kinder zu verschonen, werden von Freisler verächtlich abgewiesen.

Hans wird während Freislers zunehmend ungeduldigen Befragung von diesem angeschrien und beschimpft, aber Hans bewahrt Haltung und sagt, dass die Niederlage des Nationalsozialistischen Deutschlands aufgrund der Allianz zwischen Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten unvermeidlich sei und alles, was Hitler noch tue, sei den Krieg zu verlängern, und dass er, Sophie und Christoph Probst nur vor Gericht stehen, weil Hitler Angst vor ihrer Meinung hat. Sophie sagt aus, dass viele Leute mit dem, was die Weiße Rose gesagt und geschrieben habe, übereinstimmen, aber sie nicht den Mut hätten, ihre Gedanken zu äußern. Freisler verkündet die Urteile. Alle drei Angeklagten werden schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. In ihrer Abschlusserklärung sagt Sophie zu Freisler "Bald werden Sie hier stehen, wo wir jetzt stehen."

Obwohl Sophie offiziell gesagt wurde, dass eine Exekution nicht innerhalb von 99 Tagen nach der Urteilsverkündung stattfindet, erfährt sie, dass sie noch am selben Tag exekutiert werden soll. Sie hat Mühe, ihre Haltung zu bewahren und wird in einen Raum gebracht, in dem sie ihr Testament schreiben kann. Schließlich erfährt sie, dass sie Besuch von ihren Eltern hat, die hinter ihr stehen. Sophie verspricht ihrer Mutter, dass sie sich im Himmel wiedersehen werden, als der Gefängnispfarrer kommt und sie den Segen Gottes erhält. Anschließend wird sie nochmals in eine Zelle geführt, in der auch Hans und Christoph Probst auf die Vollstreckung ihres Urteils warten. Sie dürfen eine letzte Zigarette rauchen und umarmen sich. Schließlich wird Sophie von den Henkern zur Guillotine geführt und enthauptet. Vor dem Abspann wird der Bildschirm schwarz, und man hört, wie auch Hans Scholl und Christoph Probst hingerichtet werden.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Sophie Scholl - Die letzten Tage": 3,9 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Sophie Scholl - Die letzten Tage aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.