A History of Violence

A History of Violence ist ein Spielfilm des kanadischen Regisseurs David Cronenberg aus dem Jahr 2005. Das Filmdrama basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von John Wagner und Vince Locke und wurde vom Filmstudio New Line Cinema coproduziert.

Die Stalls sind eine Musterfamilie aus dem Mittleren Westen: Tom und Edie sind seit über 20 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder. Eines Tages streckt Tom zwei Schwerverbrecher in seinem Restaurant nieder ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: A History of Violence
Deutscher Titel: A History of Violence
Genre: Thriller
Produktion: USA
Jahr: 2005
Länge: 95 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Josh Olson
Produktion: Chris Bender, J. C. Spink
Kamera: Peter Suschitzky
Schnitt: Ronald Sanders

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film A History of Violence. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Tom Stall verbringt ein unscheinbares, aber zufriedenes Leben in Millbrook, im US-Bundesstaat Indiana. In der Kleinstadt besitzt er einen kleinen Imbiss, ist glücklich mit der Rechtsanwältin Edie verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Idylle im 3246 Einwohner großen Millbrook bekommt jedoch Risse, als eines Abends zwei Unbekannte den Imbiss betreten und Kaffee verlangen. Als Tom sie darauf hinweist, dass der Imbiss bereits geschlossen hat und ihre Bestellung erst nicht entgegennimmt, bestehen die zwei Männer, die zuvor schwere Verbrechen begangen hatten, sehr aggressiv auf Kaffee und Kuchen. Tom versucht die Situation zu entschärfen und rät seiner Kellnerin, vorzeitig nach Hause zu gehen. Daraufhin bedrohen die Verbrecher die Kellnerin, ziehen eine Pistole und sind gerade im Begriff, die Frau zu erschießen, als Tom handelt. In Notwehr schlägt er einen der Männer mit einer gefüllten Kaffeekanne nieder, ergreift dessen Pistole und erschießt beide, wird aber im Kampf noch am Fuß durch ein Messer verletzt.

Toms Handeln lässt ihn über Nacht zur lokalen Berühmtheit avancieren und auch die Medien berichten ausführlich über den Überfall, der dem Familienvater Respekt einbringt. Seinem Sohn verleiht der Vorfall Mut, so dass er sich in der Schule zum ersten Mal auf eine Schlägerei mit dem Schüler Bobby einlässt, der ihn schon seit Monaten mobbt. Tom fühlt sich aber mit dem Medienrummel um seine Person unwohl. Er versucht, den Vorfall zu vergessen und wieder in die Normalität des Alltags zurückzukehren. Durchkreuzt wird sein Vorhaben durch das Eintreffen eines bedrohlich wirkenden Mannes, der eines Tages den Imbiss betritt und sich Tom als Carl Fogarty vorstellt. Fogarty legt seine dunkle Sonnenbrille ab, unter der sich ein entstelltes linkes Auge findet. Fogarty macht Tom für diese Verletzung verantwortlich, spricht ihn im Beisein seiner Frau Edie mit dem Namen "Joey Cusack" an und plaudert über die "alten Zeiten" in Philadelphia. Tom meint daraufhin, dass es sich wohl um ein Missverständnis handle. Er heiße "Tom" und sei niemals in seinem Leben in Philadelphia gewesen. Er bittet Fogarty zu gehen, der sich durch die Nachforschungen des örtlichen Sheriffs als hochrangiges Mitglied einer Verbrecherbande, von der US-amerikanischen Ostküste entpuppt. Fogarty beginnt von nun an die Familie zu terrorisieren. Er stellt Edie und ihrer kleinen Tochter in einem Einkaufszentrum nach und verspricht ihr, dass sich ihr Leben in nächster Zeit drastisch ändern werde.

Die Situation eskaliert, als Fogarty mit zwei Männern zum Haus der Stalls fährt. Er hat Toms Sohn in seine Gewalt gebracht und besteht darauf, dass Tom mit ihm kommt. Tom gelingt es, die beiden Begleiter von Fogarty zu überwältigen und zu töten. Bei dem Kampf wird er von Fogarty angeschossen und fällt zu Boden. In einem kurzen Wortwechsel wird deutlich, dass Tom tatsächlich der vermeintliche Joey ist. Kurz bevor Fogarty den verwundeten Tom aber töten kann, wird er von Toms Sohn mit einer doppelläufigen Schrotflinte von hinten erschossen.

Damit stellt sich heraus, dass "Tom Stall" über die Jahre ein düsteres Geheimnis vor seiner Familie verborgen hat. Sein wirklicher Name ist Joey Cusack, er stammt aus Philadelphia und gehörte dem kriminellen Milieu an. Joey flüchtete vor zwanzig Jahren nach Millbrook, nachdem er bei einem Massaker zweier rivalisierender Gangs irrtümlich für tot erklärt worden war. In der Kleinstadt Millbrook hatte Joey sich erfolgreich eine neue Existenz aufgebaut.

Obwohl seine Frau Edie zutiefst schockiert ist über die Tatsachen, die nun ans Licht gekommen sind, deckt sie ihn gegenüber dem inzwischen etwas skeptisch gewordenen Sheriff. Tom will ihr danken, doch sie stößt ihn angewidert zurück. Die Zurückweisung ruft "Joey" in ihm wach, er greift Edie an und will sie vergewaltigen. Im letzten Moment merkt er, was er da tut und will sich abwenden - doch Edie hält ihn zurück. In einer eindringlichen Szene lieben die beiden sich auf der Treppe, doch gleich danach stößt Edie Tom erneut angewidert von sich, als ihr bewusst wird, dass sie auch mit "Joey" Sex hatte.

Die Nacht verbringt Tom auf dem Sofa. Als er einen überraschenden Anruf von seinem Bruder Richie aus Philadelphia erhält, muss er sich auf den Weg dorthin machen, weil die beiden noch eine Rechnung offen haben. Er trifft seinen Bruder in einer prunkvollen Villa an. Nach einigem unverbindlichen Small Talk, gegen dessen Ende etwas Neid Richies auf Tom/Joeys Familienleben durchscheint, erklärt Richie kurz, dass Toms Massaker, bei dem auch Fogarty entstellt wurde, ihm die Chance nahm, zum Boss der Verbrecherorganisation zu werden. Richie will Rache. Die vorbereitete Falle schnappt nun zu, Richie will Joey handstreichartig liquidieren lassen, aber blitzschnell tötet Joey zunächst Richies Leibwachen und schließlich Richie selbst.

Bevor sich Tom in einem nahegelegenen Teich wäscht, wirft er seine Waffe weg und kehrt danach zu seiner Familie heim. Edie sitzt mit den beiden Kindern beim Abendessen. Mit flehendem Gesichtsausdruck bleibt Tom in der Tür stehen. Schließlich steht seine kleine Tochter auf und stellt für ihn einen Teller auf den Tisch, ihr Bruder stellt die Platte mit dem Fleisch vor ihn hin. Edie scheint noch nicht zu wissen, wie sie sich verhalten will. Der Film macht nicht eindeutig klar, ob er sich wieder in die Familie integrieren kann. Das Drehbuch sagt dazu auf der letzten Seite: There is hope.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "A History of Violence": 3,7 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel A History of Violence (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.