Nirgendwo in Afrika

Nirgendwo in Afrika ist ein Kinofilm der deutschen Regisseurin Caroline Link aus dem Jahr 2001. Der Film basiert auf dem sechs Jahre zuvor erschienenen autobiografischen Roman von Stefanie Zweig mit gleichem Titel. Der Produzent Peter Herrmann sicherte sich die Rechte an dem Stoff, noch bevor das Buch zum Bestseller wurde.

1938 müssen Jettel und ihre Tochter Regina Deutschland verlassen: Sie flüchten vor den Nazis zu Jettels Ehemann Walter, der versucht, sich in Afrika eine Existenz aufzubauen (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Nirgendwo in Afrika
Genre: Biografie, Drama
Produktion: Deutschland
Jahr: 2001
Länge: 141 Minuten
Verleih: Ascot Elite Home Entertainment
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Caroline Link, Romanvorlage : Stefanie Zweig
Produktion: Peter Herrmann, Bernd Eichinger, Thilo Kleine, Michael Weber, Sven Ebeling
Kamera: Gernot Roll
Schnitt: Patricia Rommel

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Nirgendwo in Afrika. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die jüdische Familie Redlich flüchtet im Jahr 1938 mit einer kleinen Tochter vor dem NS-Regime aus dem Deutschen Reich nach Kenia. Der ehemalige Rechtsanwalt Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter auf einer kümmerlichen Farm eines Briten. Seine Frau Jettel kann sich nur schwer an das Leben in dem ganz anderen Land gewöhnen. Sie hat große Schwierigkeiten mit den Fremdsprachen und der fremden kulturellen Umgebung. Im Exil erfahren die Eltern von den NS-Verfolgungen im November 1938 gegen Juden überall in Deutschland. Ihre Tochter Regina hingegen blüht in dem fremden Land förmlich auf. Sie lernt die Sprache, interessiert sich für die Bräuche des Landes und besucht auch erfolgreich eine englische Schule. In dem Koch Owuor findet sie einen guten väterlichen Freund. In der Ehe der Redlichs kriselt es zunehmend. Nachdem die beiden langsam wieder zueinander gefunden haben, erfahren die Redlichs von der Ermordung von Jettels Eltern im Konzentrationslager "im Osten" und von Walters Vater und seiner Schwester. Walter Redlich, der nun bei der britischen Armee dient, bewirbt sich nach dem Ende des Krieges um eine staatliche Anstellung als Jurist im zerstörten Deutschland; ihm wird daraufhin ein Richteramt angeboten. Seine Frau möchte lieber in Kenia bleiben. Eine Heuschreckenplage bedroht das Dorf und auch ihre Farm. Im Jahr 1947 kehren die Redlichs doch ins stark zerstörte Deutschland zurück. Owuor geht zu seiner Familie nach Hause. Der Schlusssatz Jettels in Kiswahili zu einer im Bahnhof Obst verkaufenden Afrikanerin kennzeichnet ihre Lage und zugleich ihre Liebe zu diesem Land nach diesen acht Jahren: "Ich kann nichts kaufen, bin arm wie ein Affe." Sie erhält von ihr eine Banane geschenkt.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Nirgendwo in Afrika": 3,7 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Nirgendwo in Afrika aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.