Die Asche meiner Mutter

Die Asche meiner Mutter ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Frank McCourt, der von der Kindheit und Jugend des amerikanischen Schriftstellers handelt. Die Hauptrollen sind mit Emily Watson und Robert Carlyle besetzt.

New York, 1935: Nach dem Tod ihres jüngsten Kindes kehren die irischen Emigranten Malachy und Angela mit ihrem letzten Geld in ihre Heimat zurück. In der Kleinstadt Limerick lebt die kinderreiche Familie in bitterer Armut ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Angela's Ashes
Genre: Drama
Jahr: 1999
Länge: 145 Minuten
Verleih: Deutsche Columbia TriStar Filmproduktion
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Laura Jones, Alan Parker, Romanvorlage: Frank McCourt
Kamera: Michael Seresin
Schnitt: Gerry Hambling

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Die Asche meiner Mutter. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Brooklyn 1935: Margaret, das fünfte Kind der irischen Einwandererfamilie McCourt, stirbt sieben Wochen nach der Geburt. Verwandte schicken Geld für die Schiffspassage, damit Angela, ihr Mann Malachy und die Kinder Frank, Malachy, Eugene und Oliver nach Irland zurückkehren können. In Limerick, der Geburtsstadt Angelas, straft deren Mutter Mrs. Sheehan, ihren aus Nordirland stammenden arbeitslosen Schwiegersohn mit Verachtung. Als er nach langer Zeit endlich Arbeit in einem Zementwerk findet, vertrinkt er am ersten Abend den Lohn, versäumt deshalb die zweite Schicht und wird gleich wieder entlassen.

Als Malachy McCourt die löchrigen Schuhsohlen seiner beiden älteren Söhne mit Stücken aus einem Fahrradreifen ausbessert, werden diese in der Schule verspottet. Wenn sie daraufhin mit ihren Mitschülern raufen, bestraft sie der Lehrer gnadenlos mit Stockhieben. Die Familie haust im oberen Stockwerk in einem abbruchreifen Haus, dass sie "Italien" nennen. Im Erdgeschoß, "Irland" genannt, steht bei Regen zentimeterhoch das Wasser. Die Toilette steht im Freien und wird von allen Anwohnern der Straße benutzt. Vater Malachy McCourt ist zu stolz, um die von Fuhrwerken auf die Straße gefallenen Kohlenstücke aufzusammeln, aber seine Frau Angela tut es. Sie erbettelt auch Essensreste von der Kirche und Almosen von der Wohlfahrt. In ihrer Verzweiflung leiht sie sich sogar zu Wucherzinsen etwas Geld von Mrs. Finucane.

Die Zwillinge Oliver und Eugene sterben trotzdem an Entkräftung. Angela bekommt noch zwei weitere Kinder. Die beiden jüngsten Söhne werden auf die Namen Michael und Alphie getauft. Frank, der Älteste, wird bei der Firmung ohnmächtig. Ein Arzt stellt Typhus fest, doch Frank überlebt. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, viele englische Männer in den Krieg ziehen und dadurch Arbeitsplätze frei werden, fährt Malachy McCourt mit der Eisenbahn nach England, um sich dort Arbeit zu suchen, aber die Familie wartet vergeblich auf Geldüberweisungen von ihm. Da verdingt Frank sich bei einem Kohlenhändler und schleppt die schweren Säcke für einen Hungerlohn. Durch den Kohlenstaub entzünden sich seine Augen so sehr, dass er nicht mehr weitermachen kann. Als die Familie aus der Wohnung geworfen wird, weil sie die Miete nicht zahlen kann und zudem bereits eine Zwischenwand verheizt hat, bringt Angelas Mutter sie bei einem Verwandten unter. Vetter Laman Griffin demütigt Frank und verlangt von Angela, dass sie ihm gefügig ist. Frank kann nicht dabei zusehen, wie seine Mutter sich prostituiert. Er reißt aus, kommt bei seiner kinderlosen Tante Aggie unter, die unvermittelt sentimental wird und ihn neu einkleidet. Nachdem er eine Arbeit als Telegrammbote gefunden hat, verliebt er sich in die drei Jahre ältere Theresa, die schwindsüchtig ist und vor ihrem Tod mit einem Mann zusammen gewesen sein möchte. Bald darauf stirbt sie in einem Sanatorium.

Mrs. Finucane wird auf den Fünfzehnjährigen aufmerksam und beauftragt ihn, säumigen Schuldnern Drohbriefe zu schreiben. Das Geld, das sie ihm für die Briefmarken gibt, spart er, indem er die Briefe selbst austrägt. Kurz nach seinem 16. Geburtstag findet er die Wucherin tot in ihrem Sessel. Er stiehlt ihr das Bargeld, wirft ihr Schuldbuch ins Wasser und kauft sich eine Schiffskarte nach Amerika.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Die Asche meiner Mutter": 3,2 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Die Asche meiner Mutter (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.