Wonderland

Wonderland ist ein britisches Beziehungsdrama von Michael Winterbottom aus dem Jahr 1999. Es handelt sich um ein Porträt der Stadt London, mit einfachen, jungen Leuten darin, denen gemeinsam ist, dass sie ihren Platz im Leben noch nicht gefunden haben.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Wonderland
Deutscher Titel: Wonderland
Genre: Tragikomödie
Jahr: 1999
Länge: 109 Minuten
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Laurence Coriat
Produktion: Andrew Eaton, Michele Camarda
Kamera: Sean Bobbitt
Schnitt: Trevor Waite

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Wonderland. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die Millionenstadt London der Jahrtausendwende: Der Film berichtet von wenigen Tagen im Leben dreier Schwestern in ihren Zwanzigern namens Debbie, Nadia und Molly. Ihr näheres Umfeld besteht vor allem aus der Mutter Eileen, deren Mann Bill, dem Nachbarn dieses Ehepaares, seinem schwarzen Sohn Franklyn, Debbies elfjährigem Sohn Jack und seinem Vater Dan sowie Mollys Freund Eddie. Das Ensemble entstammt ausnahmslos der Arbeiterklasse und sie alle leben in beengten Mietwohnungen oder bestenfalls im Kleinbürgeridyll. Stattdessen präsentiert sich die abendliche Metropole in schillerndsten Farben über der Themse.

Die verhärmte Mutter Eileen wohnt im Süden Londons mit ihrem defensiven Mann, und wird von dem kläffenden Hund des Nachbarn tagaus, tagein zur Weißglut getrieben. Franklyn, auf der anderen Seite des Gartenzaunes, schottet sich derweil in seinem kleinen Zimmer von den ungeliebten Eltern ab, und hört rund um die Uhr nur noch Musik unter Kopfhörer.

Nadia ist von Beruf Bedienung und alleinstehend, hat wechselnde Liebschaften und versucht ihr Glück mit Kontaktanzeigen. Der Zuschauer erlebt sie dem gleichaltrigen Tim begegnen, der nicht nur Charme hat, sondern auch einen Anschein von Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit mitbringt. Er entpuppt sich aber als Enttäuschung. Tim schickt Nadia mit dem öffentlichen Personennahverkehr nach Hause.

Debbie ist Friseurin. Vom Vater ihres Kindes Dan, von dem sie getrennt lebt, ist nichts als Ärger zu erwarten. Ihr Junge ist Dan abgehauen, um das Feuerwerk zu sehen, und wurde überfallen. Nun sitzt der Elfjährige auf dem Polizeirevier fest, wofür sie den einerseits kindsköpfigen, andererseits aufbrausenden Dan verantwortlich macht. Dan, Nadia und Debbie begegnen sich auf der Wache, als sie den Jungen abholen.

Molly ist hochschwanger. Molly, von Beruf Krankenschwester, könnte sich durchaus ein geregeltes Familienleben vorstellen. Ihr Lebensabschnittsgefährte Eddie ist beruflich Verkäufer von Einbauküchen, liebt aber seinen Job nicht gerade, obwohl er recht erfolgreich ist. Zu dieser denkbar ungünstigen Zeit kündigt er tatsächlich seinen Job, und traut sich infolgedessen nicht nach Hause.

Darren ist der einzige Sohn der Familie. Er wirkt relativ zufrieden, hat er doch das elterliche Heim früh verlassen. Sein Geburtstag steht bevor, aber die Eltern warten vergebens auf ihn.

Mit einem Befreiungsschlag rückt Mutter Eileen schließlich dem Köter des Nachbarn mit Rattengift zu Leibe, und das Bellen hat ein Ende. Molly bringt eine gesunde Tochter zur Welt, die den Namen Alice tragen wird. Eddie findet vielleicht den Mut bei ihr und dem Kind zu bleiben . Darren ruft seinen Vater nach langer Zeit wieder an, bzw. spricht ihm auf den Anrufbeantworter. Nadia lernt vor ihrem Elternhaus Nachbarssohn Franklyn kennen, den sie bislang nie wahrgenommen hat, und die beiden gehen redend Richtung Bushaltestelle.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Wonderland": 2,7 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Wonderland (1999) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.