Auf immer und ewig

Auf immer und ewig ist eine US-amerikanische Märchenverfilmung des Aschenputtel-Stoffs, die am französischen Königshof in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts spielt und sich mit dem Ständesystem auseinandersetzt. Die Hauptrolle ist mit Drew Barrymore besetzt.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Ever After: A Cinderella Story
Deutscher Titel: Auf immer und ewig
Genre: Komödie, Drama, Romanze
Jahr: 1998
Länge: 121 Minuten
Verleih: 20th Century Fox
FSK: 6

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Charles Perrault, Susannah Grant, Andy Tennant, Rick Parks
Produktion: Mireille Soria, Tracey Trench
Kamera: Andrew Dunn
Schnitt: Roger Bondelli

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Auf immer und ewig. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Nach dem Tod seiner Frau zieht Auguste de Barbarac seine Tochter Danielle allein auf, bis er wieder heiratet. Bereits wenige Wochen nach der Hochzeit stirbt er. Seine letzten Worte gelten seiner geliebten Tochter Danielle und nicht seiner neuen Frau. Seine Witwe, Baroness Rodmilla De Ghent, übernimmt mit ihren beiden Töchtern Marguerite und Jacqueline die Leitung des Haushalts und degradiert Danielle aus Eifersucht zum Dienstmädchen im eigenen Haus. Während Jacqueline freundlich und gutmütig ist, schlägt Marguerite ganz nach ihrer herrischen Mutter.

Jahre später trifft Danielle durch Zufall Prinz Henry, der versucht, seiner arrangierten Hochzeit mit der Prinzessin von Spanien zu entgehen. Henry geht davon aus, dass Danielle von adeliger Herkunft ist und die junge Frau klärt dieses Missverständnis nicht auf, weil sie so eine Möglichkeit sieht, den Prinzen näher kennenzulernen. Sie stellt sich ihm als Komtess Nicole de Langret vor. Bei einem gemeinsamen Ausflug durch die Wälder haben sie viel Spaß miteinander. Als Henry, Danielle befindet sich gerade auf einem Baum, von Zigeunern umzingelt wird, geraten beide in eine prekäre Situation. Der Zigeunerhauptmann bietet Danielle an, dass sie gehen und so viel mit sich nehmen dürfe, wie sie mit ihren Händen tragen könne. Danielle schultert daraufhin unter den verdutzten Gesichtern der Zigeuner Henry und trägt ihn davon. Der Prinz ist mehr und mehr von der jungen Frau bezaubert, die Dinge so klar ausspricht und so anders ist als jedes Mädchen, das er bisher kennengelernt hat. Es kommt zum ersten Kuss zwischen beiden und der Prinz bedankt sich bei Danielle, dass sie ihm das Leben gerettet habe. Am nächsten Tag will er in der alten Ruine auf sie warten.

Danielle hat zu Hause eine erneute Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter und ihrer Stiefschwester Marguerite, die damit endet, dass sie Marguerite voller Wut einen Faustschlag ins Gesicht versetzt. Nun soll sie auf Befehl der Stiefmutter zwischen den ihr von ihrer Mutter hinterlassenen Ballschuhen und dem ihr vom Vater zuletzt vorgelesenen Buch Utopia von Thomas Morus wählen. Schweren Herzens entscheidet sich Danielle für das Buch. Als die hinterhältige Marguerite es trotzdem ins Feuer wirft, ist Danielle fassungslos und weint vor Kummer. Anschließend muss sie auch noch Stockschläge auf den Rücken ertragen. Durch ein raffiniertes Manöver ist es Marguerite und ihrer Mutter Baroness Rodmilla De Ghent gelungen, eine Einladung der Königin zu erhalten. Als die Königin nach der Komtess Nicole de Langret fragt, ist Marguerite völlig außer sich und bekommt einen Wutanfall. Die Königin ist mehr als erstaunt. Wie sich später herausstellt, erzählt Danielles Stiefmutter der Königin, dass "Nicole" mit einem Belgier verlobt sei und in Kürze das Land verlassen werde. Als die Königin später mit ihrem Sohn Prinz Henry darüber spricht, fühlt dieser sich vor den Kopf gestoßen und hadert mit dem Schicksal.

Am Abend soll im Schloss ein Maskenball stattfinden, bei dieser Gelegenheit will der enttäuschte Prinz nun doch seine Vermählung mit Marguerite bekanntgeben. Da Danielles Stiefmutter nun von den Treffen Danielles und des Prinzen weiß und nicht riskieren möchte, dass Henry sich doch noch umentscheide, sperrt sie Danielle vorsichtshalber ein. Der Maler Leonardo da Vinci, der dem Prinzen sehr zugetan ist und Bedienstete der Familie ermöglichen es Danielle, die voller Bedenken ist, weil sie dem Prinzen nicht die Wahrheit über sich erzählt hat, doch noch zum Maskenball zu gehen. Gerade will der König die Verbindung seines Sohnes mit der spanischen Prinzessin bekanntgeben, als Danielle in einem zauberhaften Kleid auftaucht. Freudestrahlend eilt der Prinz auf sie zu. Doch bevor Danielle ihm noch erklären kann, wer sie wirklich ist, wird sie von ihrer zornigen Stiefmutter bloßgestellt und in aller Öffentlichkeit der Hochstapelei bezichtigt. Henry lässt sie daraufhin fallen und meint auf ihre verzweifelten Bemühungen, ihm alles zu erklären nur, dass sie ihn nie wieder so formlos ansprechen solle, er sei der Prinz von Frankreich und sie nur eine Dienerin. Voller Kummer flieht Danielle. Als Henry an der Schlossmauer kurz darauf über sein Leid klagt, redet ihm Da Vinci ins Gewissen und meint, als er nicht verstehen will nur, dann verdiene er sie eben nicht. Einsam steht Danielles verlorener Schuh auf der Schlossmauer im strömenden Regen. Am nächsten Tag verkauft Rodmilla De Ghent ihre Stieftochter an den reichen Großgrundbesitzer Pierre Le Pieu.

Henry hat nach dem Maskenball nun doch beschlossen, die spanische Prinzessin zu heiraten. Als er mit ihr vor dem Traualtar steht, kann sie gar nicht damit aufhören, hemmungslos zu schluchzen. Endlich erkennt der Prinz seinen Irrtum und gibt sie mit den Worten frei: "Madame, ich weiß genau wie ihr euch fühlt." Dann macht er sich auf zu Danielle. Von ihrer Schwester Jacqueline erfährt er von dem Verkauf und reitet unverzüglich zum Anwesen von Le Pieu. Danielle, die sich gerade hat befreien können, tritt ihm entgegen. Henry entschuldigt sich bei ihr und gibt ihr ihren verlorenen Schuh zurück mit den Worten: "Bitte sag mir, dass ich dich nicht verloren habe, du bist mein Gegenstück, und zwar in jeder Weise." Dann kniet er vor ihr nieder und meint, dass er sich wie ein König fühlen würde, wenn sie, Danielle de Barbarac, seine Königin werden würde und zieht ihr ihren Schuh an. Unter Weinen und Lachen fällt ihm Danielle in die Arme.

Von der Königin zur Rede gestellt, ob ihrer Lügen, werden Danielles Stiefmutter und ihrer bösen Stiefschwester Marguerite ihre Titel aberkannt. Außerdem sollen sie mit dem nächsten Schiff nach Amerika verbannt werden, wenn nicht jemand am Hofe sich doch noch für sie verwende. Danielle, die inzwischen mit Henry verheiratet ist, ergreift das Wort und meint, sie selbst wolle nie wieder an die Stiefmutter und die böse Schwester denken, aber sie könne ihnen versprechen, dass sie den Rest ihres Lebens an sie denken würden, und zwar in den Wäschekammern des Hofes, wo sie sich in Zukunft mit anderen Bediensteten um die umfangreiche Wäsche des Hofes kümmern würden. Jacqueline dagegen findet ihr Glück bei Captain Laurent, einem Gefolgsmann des Prinzen.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Auf immer und ewig": 3,3 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Auf immer und ewig (1998) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.