The Bang Bang Club

The Bang Bang Club ist ein kanadisch-südafrikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2010 von Steven Silver. Der Film basiert auf der Autobiographie von Greg Marinovich und João Silva und erzählt die Geschichte einer Gruppe von Fotografen , die in Südafrika in der Spätphase der Apartheid in den Jahren von 1990 bis 1994 als Pressefotografen unterwegs sind.

Bang Bang Club nannte man die vier Kriegsfotografen Greg Marinovich, Kevin Carter, Ken Oosterbroek und João Silva, deren erschütternde Bilder der blutigen letzten Tage weißer Herrschaft in Südafrika um die Welt gingen. Regisseur Steven Silver verdichtet die wahre Geschichte zu einem fesselnden Actionfilm und zeigt das moralische Dilemma ihres lebensgefährlichen Jobs: Wie weit darf und muss man für ein gutes Foto gehen? Ihre Bilder bewegten die Welt - aber nicht alle der vier Freunde sollten die Jagd nach dem besten Schuss überleben... (Amazon.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: The Bang Bang Club
Deutscher Titel: The Bang Bang Club
Genre: Drama, Kriegsfilm
Produktion: Kanada
Jahr: 2010
Länge: 108 Minuten
Verleih: Senator Filmverleih
FSK: 16
Website: Offizielle Homepage

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Steven Silver
Produktion: Adam Friedlander, Daniel Iron, Lance Samuels
Kamera: Miroslaw Baszak
Schnitt: Ronald Sanders, Tad Seaborn

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film The Bang Bang Club. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Greg, ein junger Fotograf in Südafrika, erlebt eine blutige Auseinandersetzung zwischen Mitgliedern des Xhosa-dominierten ANC und der Zulu-dominierten Inkatha. Er trifft dort die Fotografen Kevin Carter, João Silva und Ken Oosterbroek, die ebenfalls die Opfer der Auseinandersetzung fotografieren. Während die anderen drei nach Hause fahren, begibt sich Greg trotz Warnungen in das Wohngebiet der Inkatha, um deren Version der Geschichte zu dokumentieren. Nachdem er selbst fast getötet wurde, gelingt es ihm, sich mit den Anführern der Gruppe anzufreunden, und schießt Fotos von deren Siegesfeier. Später fotografiert er die Tötung eines ANC-Mitgliedes. Zurück bei den anderen Fotografen sind diese beeindruckt von Gregs Mut und nehmen ihn in ihrer Mitte auf. Bei einer Zeitungsredaktion lernt Greg die Bildredakteurin Robin kennen und die beiden werden ein Paar. Die vier Fotografen ziehen fortan gemeinsam zu Konfliktschauplätzen. Bei einem dieser Konflikte wird Greg Zeuge eines Mordes an einem vermeintlichen Inkatha-Spion durch ANC-Mitglieder und schießt ein Foto, wie das brennende Opfer mit einer Machete erschlagen wird. Zunächst ist er sehr schockiert von der Tat, versucht sogar zum ersten Mal halbherzig die Täter vom Mord abzuhalten. Als ihm seine Freunde vom Verkauf der Fotos nach London berichten, was für Greg endgültig den Aufstieg in die hochbezahlte Riege der internationalen Topfotografen bedeutet, feiert er jedoch ausgelassen mit ihnen in einer Disco. Die südafrikanische Polizei verfolgt Greg jedoch als Zeugen des Mordes. Greg kann jedoch nicht aussagen, will er weiterhin als unparteiischer Dritter in den Townships Fotos machen. Für dieses Foto gewinnt Greg später den Pulitzer-Preis, was ihn erst einmal vor Strafverfolgung schützt. In der darauffolgenden, auch internationalen Anerkennung, bekommt die Gruppe, aufgrund einer Reportage eines südafrikanischen Magazins den Spitznamen Bang-Bang Club verliehen. In der Zwischenzeit muss Carter aufgrund seiner, vor allem Drogenprobleme, zwischenzeitlich das Land verlassen und erstellt im Sudan eine Fotodokumentation der dortigen Hungerkatastrophe. Dort macht er ein Foto von einem hungernden Mädchen, welches von einem Geier belauert wird. Für dieses Bild gewinnt er ebenfalls den Pulitzer-Preis, muss sich aber Vorwürfe anhören, er würde vom Leid der Opfer profitieren. Diese Vorwürfe nagen schwer an ihm. Auch sein Kollege Greg bekommt von Robin vorgeworfen, vom Leid anderer Menschen zu profitieren. Auslöser ist ein gemeinsamer Besuch eines Vaters, der gerade nach einer Polizei-Aktion der Regierung seine Frau und seinen Sohn verloren hat. Als Greg den Leichnam des Kleinkinds fotografiert und Robin dabei noch um Unterstützung bittet, treibt er damit sie an die Grenzen des Verkraftbaren. Als die vier Fotografen schließlich bei einer weiteren bewaffneten Auseinandersetzung fotografieren, wird Greg verwundet und Ken tödlich verletzt. Die Gruppe löst sich danach auf, João nimmt eine feste Anstellung an und heiratet und Greg will die Beziehung zu Robin erneuern. Kevin zerbricht schließlich an den Selbstvorwürfen und dem Gesehenen und begeht Suizid.

DVD und Blue-ray

DVD

Titel: The Bang Bang Club
Label: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
Releasedatum: 09.12.2011
Laufzeit: 103 Minuten
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Format: Dolby, PAL, Widescreen
Bildformat: 16:9 - 2.35:1
Region-Code: 2 - West- und Mitteleuropa, Südafrika, Ägypten und Naher Osten, Japan
Discs: 1
EAN: 0886979286597
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Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel The Bang Bang Club aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.