Wyssozki - Danke, für mein Leben

Wyssozki - Danke, für mein Leben ist ein russischer Film des Regisseurs Pjotr Buslow über den russischen Dichter, Barden und Schauspieler, Wladimir Wyssozki. Das Drehbuch schrieb der Sohn des Dichters, Nikita Wyssozki.

Vladimir Wyssozki war in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts der bekannteste Mann in der gesamten UdSSR, sein Einfluss im Land war immens. Doch die offizielle Anerkennung blieb ihm versagt. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Высоцкий - спасибо, что живой
Genre: Drama
Produktion: Russland
Jahr: 2011
Länge: 137 Minuten
Verleih: Kinostar
FSK: 12
Website: Offizielle Homepage

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Nikita Wyssozki
Kamera: Igor Grinjakin

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Wyssozki - Danke, für mein Leben. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Im Jahre 1979 bereitet der KGB der Usbekischen SSR eine Operation vor, um Organisatoren von illegalen Konzerten in Usbekistan des Betruges zu überführen. Dafür werden zwei Mitarbeiter der Philharmonie von Taschkent vom KGB-Oberst Bechtejew angeworben: die Kassiererin sowie der Organisator solcher Konzerte, Friedman. Die beiden erklären sich bereit, mit dem KGB der Usbekischen SSR zusammenzuarbeiten. Als Zielperson der Operation wird Wladimir Wyssozki ausgesucht.

Derweil hat Wyssozki in Moskau vor, nach Paris zu seiner Frau Marina Vlady zu reisen. Der das Taganka-Theater kurierende KGB-Mitarbeiter teilt ihm mit, dass nach seinen Konzerten in Ischewsk einige Menschen verhaftet wurden und er nicht nach Usbekistan reisen sollte, wohin er von Friedman eingeladen wurde. Sollte er nach Paris reisen wollen, würde sein Reisepass bald fertig sein. Wyssozki kommt nach Hause, wo er seine Eltern und eine Notrufmannschaft antrifft. Der Arzt versucht, seine Eltern zu überreden, Wyssozki in ein Krankenhaus zwangseinweisen zu lassen, jedoch lehnt Wyssozki das ab. Später bleibt Wyssozki mit seinem Freund und "Touragenten", Pawel Leonidow sowie mit seiner neuen Passion, Tanja Iwlewa in der Wohnung. Leonidow versucht, Wyssozki zu den Konzerten in Usbekistan zu überreden, obwohl er weiß, dass seine Gesundheit stark angeschlagen ist. Tanja ist generell dagegen, weil sie denkt, dass Leonidow von Wyssozki bloß profitieren will.

Letztendlich verreist die Gruppe um Wyssozki nach Taschkent: neben Wyssozki und Leonodow zusätzlich noch sein Freund und Schauspielkollege Sewa Kulagin, sowie sein Arzt Anatoli Nefjodow. Sie tun vergnügt und aufgeregt, doch wenn der Barde nicht dabei ist, fangen sie sofort an, wegen Wyssozkis Gesundheitszustand zu zanken. Als sie nach Taschkent ankommen, treffen sie auf Friedman, der sofort vorschlägt, nach Moskau zurückzufliegen. Jedoch lehnt Wyssozki das ab und die Gruppe reist nach Buchara, wo sie im Hotel Sarafschan unterkommt. Am Abend stellen sich bei Wladimir Wyssozki Drogenentzugserscheinungen ein; es wird ein Krankenwagen gerufen, doch der Notarzt lehnt es ab, dem Barden Drogen zu geben . Nefjiodow schafft es durch einen Trick, eine Ampulle beim Arzt zu stehlen, jedoch ist es zu wenig für die geplante Konzertreihe. Der einzige Weg ist, ohne Wyssozkis Wissen Tanja Iwlewa aus Moskau zu bestellen, die eine Packung mit den Ampullen mitbringen soll. Der KGB-Mann Bechtejew, der das Hotelzimmer per Lauschangriff überwacht, befiehlt seinen Mitarbeitern, Tanja Iwlewa, die aus Moskau kommt, abzufangen.

Jedoch kommt Tanja nicht mit einem Linienflug, sondern mit einem militärischen Transportflugzeug. Sie heuert einen Fahrer am Flughafen von Taschkent an, um nach Buchara zu kommen. Der Fahrer, ein Usbeke, versucht unterwegs, Tanja zu vergewaltigen - was jedoch von Bechtejew verhindert wird, der dem Wagen folgt. Als der Fahrer in einem Dorf Halt macht, wird er von Bechtejew bedroht, für den Fall, dass Tanja irgendwas zustoßen sollte. Als der Fahrer Tanja vor Buchara absetzt, fährt sie mit dem Bus weiter - wird dann jedoch verhaftet und zu Bechtejew gebracht. Dieser will wissen, für wen die Drogen bestimmt sind. Tanja besteht darauf, dass sie für ihren Eigenbedarf sind. Bechtejew bittet sie um eine schriftliche Aussage und behält ihren Pass, lässt sie jedoch frei.

Derweil finden in Buchara mehrere Konzerte von Wyssozki statt. Es kostet ihn viel Mühe, das erste Konzert zu absolvieren, bei dem er sich völlig verausgabt. Sewa und der Arzt Nefjodow sorgen sich um den Barden, der gleich auf der Bühne zusammenbrechen könnte. Währenddessen teilen sich Friedman und Leonidow den Erlös vom Konzert und verbrennen die Kartenabrisse - was bedeutet, dass dieses Konzert illegal ist, und die Organisatoren behalten den kompletten Erlös.

Beim zweiten Konzert am gleichen Tag kommt ein angesehener usbekischer Parteikader, der geradezu unterwürfig von Friedman empfangen wird. Sewa Kulagin macht sich starke Sorgen um Wyssozkis Gesundheit, doch Friedman und Leonidow pochen auf das Konzert. Sewa ergreift die Initiative, schiebt einen Flügel auf die Bühne und fängt an, Wyssozkis Lieder zu singen; dafür wird er vom Publikum ausgebuht. Wyssozki betritt die Bühne und verlangt, dass das Ausbuhen sofort aufhört. Anschließend beginnt er seinen eigenen Auftritt. Am Ende des Konzerts bricht er zusammen, so dass das letzte Lied vom Band gespielt werden muss. Als erster beginnt der anwesende hohe Parteikader, zu applaudieren, der Saal greift seinen Applaus auf.

Oberst Bechtejew hat vor, Wyssozki gleich nach dem Konzert zu verhaften. Doch diese Operation wird von seinem Chef, dem usbekischen KGB-General, gestoppt, der ihn zur Vorsicht ermahnt: "Kann ein hohes ZK-Mitglied auf einem Konzert eines drogensüchtigen Verbrechers gewesen sein?"

Der KGB-Kurator des Taganka-Theaters kommt nach Usbekistan und schlägt Bechtejew vor, Tanja Iwlewa beim Abflug aus Taschkent zu verhaften.

Am nächsten Tag geht es Wyssozki besser und man geht zusammen zum Markt. Dort spielt Wyssozki, als Usbeke verkleidet, eine improvisierte Vorstellung, was dazu führt, dass Sewa Kulagin, der einen Teppich kaufen wollte, statt 250 Rubel nur noch 180 zahlen muss.

Nach der Rückkehr ins Hotel wird Sewa von Marina Vlady aus Paris angerufen, die verlangt, Wyssozki zu sprechen. Als Nefjodow Wyssozki anruft, um ihn vorzuwarnen, hört er Tanjas Schreie - Wyssozki ist gestorben. Alle Versuche, ihn wiederzubeleben, scheitern. Man entschließt sich, Wyssozki eine Adrenalinspritze in die Halsschlagader zu geben. In dieser Zeit zwischen Leben und Tod hat Wyssozki einen Traum, in dem seine zweite Frau und seine beiden Kinder in einem Taxi im Dreck steckengeblieben sind. Gegen Ende des Traums schiebt er den Wagen aus dem Dreck und erwacht zum Leben.

Die KGB-Mitarbeiter, die das Hotelzimmer überwachen, berichten Bechtejew, dass Wyssozki tot sei. Bechtejew erteilt den Befehl, das Hotel abzuriegeln und die Telefone abzuschalten, und fährt nach Buchara. Jedoch ist Wyssozki, als Bechtejew ankommt, wieder am Leben. Bechtejew belauscht das nächtliche Gespräch von Wyssozki und Iwlewa, wird jedoch vom Taganka-Kurator unterbrochen, der nach wie vor verlangt, Iwlewa zu verhaften. Bechtejew dringt bei Leonidow ein, beschlagnahmt die Drogen, und befiehlt ihm, sofort nach Moskau abzureisen. In der Nacht sprechen Tanja und Wyssozki über das Leben und die Dichtkunst; Sewa Kulagin und der Arzt Nefjodow betrinken sich angesichts des erlebten Wunders.

Am Morgen treffen alle am Flughafen von Taschkent ein. Tanja wird ohne Pass nicht eingecheckt; die Mitarbeiterin von Aeroflot schickt Wyssozki zu Bechtejew, der diesen Befehl erteilt hatte. Bechtejew unterbreitet ihm das Angebot, Iwlewa in Taschkent zurückzulassen, was Wyssozki jedoch ablehnt, weil er sich nicht vom KGB erpressen lassen will. Während des Gesprächs stürmt Friedman hinein und verbrennt die Kartenabrisse vor Bechtejew, um Farbe zu bekennen und die Beweise gegen Wyssozki zu vernichten. Bechtejew ist beeindruckt und gibt Wyssozki Tanjas Pass zurück. Auf dem Rückflug beginnt Wyssozki, ein neues Gedicht auf der Rückseite einer Zigarettenpackung zu schreiben.

Derweil zerreißt Bechtejew gleich auf dem Rollfeld die Ermittlungsakte gegen Tanja und den Konzertveranstalter Friedman.

Im Abspann wird erzählt, dass Wyssozki genau ein Jahr nach seinem klinischen Tod in Buchara verstorben ist, am 25. Juli 1980.

DVD und Blue-ray

DVD

Titel: Wyssozki - Danke für mein Leben (Der Kinofilm)
Label: dtp entertainment AG
Releasedatum: 26.04.2012
Laufzeit: 94 Minuten
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Russisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Format: Anamorph, Dolby, HiFi Sound, PAL, Surround Sound, Widescreen
Bildformat: 16:9 - 1.77:1
Region-Code: 2 - West- und Mitteleuropa, Südafrika, Ägypten und Naher Osten, Japan
Discs: 1
EAN: 4051238008999
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Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Wyssozki - Danke, für mein Leben aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.
Filmplakat
Filmplakat Wyssozki - Danke, für mein Leben
Filmplakat von Wyssozki - Danke, für mein Leben.
© Kinostar
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