Foxcatcher

Foxcatcher ist ein US-amerikanisches Sportdrama des Regisseurs Bennett Miller aus dem Jahr 2014. Der Film ist angelehnt an den wahren Fall des Multimillionärs und Ringsport-Sponsors John E. du Pont, der den Ringer David Schultz tötete. Der Film wurde im Mai 2014 beim Cannes Film Festival gezeigt, wo Bennett Miller für die beste Regie ausgezeichnet wurde.

1984 gingen Mark und Dave Schultz als einziges Brüderpaar mit Olympischem Gold im Ringen in die Sportgeschichte ein. Für einen verschrobenen Mäzen Grund genug, Mark für das Team 'Foxcatcher' zu rekrutieren, in dem er die besten Ringer ausbilden will. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Foxcatcher
Genre: Drama, Biografie
Produktion: USA
Jahr: 2014
Länge: 129 Minuten
Verleih: Koch Media
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: E. Max Frye, Dan Futterman
Kamera: Greig Fraser
Schnitt: Jay Cassidy, Stuart Levy, Conor O'Neill

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Foxcatcher. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die Gebrüder Schultz sind beide erfolgreiche Ringer, die bereits bei den Olympischen Spielen 1984 Goldmedaillen gewinnen konnten. Trotz seiner guten Leistungen sieht sich Mark aber als im Schatten seines älteren Bruders David stehend.

Mark wird schließlich vom exzentrischen Millionär und Sportmäzen John E. du Pont kontaktiert, der ihn auf sein Anwesen in Pennsylvania einlädt, wo er die Foxcatcher Farm, ein Trainingszentrum für Ringer, aufgebaut hat. Du Pont bittet ihn, Mitglied des Teams Foxcatcher zu werden und für die kommenden Weltmeisterschaften und die nächsten Olympischen Spiele zu trainieren. Du Pont möchte auch dessen Bruder David in sein Team holen. Dieser lehnt du Ponts Ansinnen zunächst mit dem Verweis darauf ab, seiner Frau und den beiden Kindern einen Umzug nicht zumuten zu wollen.

Mark akzeptiert das Angebot allein. Er gewinnt mit dem Foxcatcher-Team bei den Ringer-Weltmeisterschaften 1987 eine Goldmedaille. Zwischen dem Millionär und dem Ringer entwickelt sich zuerst eine Art Freundschaft, bei der sich du Pont in der Rolle des Mentors sieht. Er bietet Schultz auch Kokain an, was dieser dann regelmäßig konsumiert. Es kommt zu Spannungen zwischen beiden, als der Ringer sich zunehmend für das Ego des Mäzens ausgenutzt sieht.

Später tritt Marks Bruder David dem Team doch noch als Trainer bei und zieht mit seiner Familie nach Pennsylvania, nachdem ihm der Millionär ein sehr großzügiges Angebot gemacht hat. Mark zieht sich von du Pont und auch von seinem Bruder zurück und trainiert weitgehend allein. Er will sich seinen Erfolg allein erarbeiten. Sein Bruder verfolgt dessen Entwicklung mit Sorge.

Bei den Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen 1988 verliert Mark erstmals einen Kampf. Aufgebracht zerstört er sein Hotelzimmer und isst Unmengen - in der Absicht, das erlaubte Kampfgewicht zu überschreiten und so nicht zu den Wettkämpfen zugelassen zu werden. Mit der Unterstützung seines Bruders kann er sich doch noch qualifizieren. Bei den Spielen in Seoul kann er jedoch keinen Sieg erringen. In der Krise nähern sich die Brüder wieder an. Mit du Pont entzweit sich Mark hingegen völlig. Er verlässt schließlich das Team Foxcatcher.

Sein Bruder lebt weiterhin auf dem Anwesen der du Ponts und trainiert das Team. Offiziell ist er Co-Trainer unter du Pont, akzeptiert diesen innerlich aber nicht als den Mentor, als den sich dieser sieht. Du Pont fühlt sich von David in seiner Führungsrolle bedroht und vereinsamt nach dem Tod seiner Mutter zusehends. Eines Tages fährt er zu David, erschießt diesen in seiner Einfahrt und wird daraufhin verhaftet. Mark wird MMA-Fighter.

DVD und Blue-ray

DVD

Titel: Foxcatcher [IT Import]
Label: RAI CINEMA S.P.A.
Releasedatum: 27.08.2015
Laufzeit: 134 Minuten
Sprachen: Italienisch
Format: Import
Discs: 1
EAN: 8032807060392
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Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Foxcatcher aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.