Jumper

Jumper ist ein Science-Fiction-Thriller von Regisseur Doug Liman aus dem Jahr 2008. Das Drehbuch schrieben David S. Goyer, Jim Uhls und Simon Kinberg basierend auf dem gleichnamigen Roman von Steven Gould.

David Rice hatte sich immer für einen ganz normalen Typen gehalten, bis er mit 15 seine Fähigkeit entdeckt. Binnen Sekunden kann er sich an jeden beliebigen Ort der Welt teleportieren. Die perfekte Methode, seinem tristen Elternhaus zu entkommen. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Jumper
Deutscher Titel: Jumper
Genre: Abenteuer, Sci-Fi, Thriller
Jahr: 2008
Länge: 89 Minuten
Verleih: StudioCanal Deutschland
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: David S. Goyer, Jim Uhls, Simon Kinberg
Produktion: Lucas Foster, Simon Kinberg, Stacy Maes, Jay Sanders, Arnon Milchan
Kamera: Barry Peterson
Schnitt: Saar Klein, Dean Zimmerman, Don Zimmerman

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Jumper. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Seit Jahrtausenden gibt es Menschen, die in der Lage sind, sich augenblicklich an einen anderen Ort zu teleportieren, die sogenannten Jumper. Von deren Existenz weiß so gut wie niemand, außer eine ebenso alte, geheime Organisation, die Paladine. Diese haben das Ziel, alle Jumper zu töten, da sie nicht dulden wollen, dass ein Mensch über eine solche Macht verfügt.

Der 15-jährige David Rice wurde von seiner Mutter verlassen, als er fünf Jahre alt war, und lebt seitdem mit seinem Vater zusammen. David ist in seine Schulkameradin Millie verliebt und schenkt ihr eine Schneekugel. Beim Überreichen des Geschenks mischt sich jedoch der Schulrüpel Mark ein und wirft die Schneekugel auf die Eisdecke eines zugefrorenen Flusses. David holt die Schneekugel, bricht aber durch das Eis ein und wird von der Strömung fortgerissen. Kurz vor dem Ertrinken findet er sich plötzlich auf dem Boden der Schulbibliothek wieder, noch immer nass und ohne zu wissen, wie er dorthin kam. Am Abend kommt er nach Hause, wo sein Vater ihn bis in sein Zimmer verfolgt und ihn wegen der Verspätung zur Rede stellen will. Da passiert es erneut, dass er in die Bibliothek teleportiert.

David wird allgemein für tot gehalten und verlässt daraufhin seine Heimatstadt. Die Schneekugel lässt er in Millies Garten zurück, damit sie weiß, dass er noch am Leben ist. Er fängt in New York ein neues Leben an, das er mit Bankrauben finanziert. Seine Fähigkeit ermöglicht es ihm, sich Zutritt zu jedem beliebigen Ort zu verschaffen.

Acht Jahre später taucht der Paladin Roland bei ihm auf, der ihm seit Davids erstem Einbruch auf der Spur ist. Roland verwickelt ihn in einen Kampf und verhindert mithilfe von Stromstößen, dass David springen kann. David entkommt nur knapp und flieht in seine Heimatstadt, wo er seine Jugendfreundin Millie aufsucht. Ein erneutes Wiedersehen mit Mark mündet in einem Streit um Millie, der zur Schlägerei eskaliert. Im Verlauf des Kampfes teleportiert sich David zusammen mit Mark in den Tresorraum einer Bank und lässt ihn dort zurück, wodurch Mark für Davids bis dato ungeklärte Bankraube zur Rechenschaft gezogen wird. Wieder in seiner Heimat, kommen sich David und Millie näher und reisen auf konventionelle Weise nach Rom. Als die beiden dort das Kolosseum besichtigen, trifft David den erfahrenen Jumper Griffin. Dieser klärt David über den Krieg mit den Paladinen auf. Häufig schrecken die Paladine nicht davor zurück, auch die nahen Angehörigen zu beseitigen. David und Griffin werden im Kolosseum von zwei Paladinen attackiert. David und Millie können fliehen, werden aber von der italienischen Polizei verhaftet. Auf dem Polizeirevier taucht Davids verschollene Mutter auf, die ihm zur Flucht verhilft und gleich wieder verschwindet. David trennt sich am Flughafen von Millie, um sie vor den Paladinen zu schützen.

In der Zwischenzeit stattet Roland Davids Vater einen Besuch in seinem Haus ab. David findet ihn später dort bewusstlos am Boden liegend auf, bringt ihn ins Krankenhaus und sucht Mark im Gefängnis auf, der Roland alles über David und auch deren gemeinsamen Jump im Streit erzählt hat. David bittet Griffin um seine Hilfe beim Kampf gegen Roland. Griffin kämpft lieber allein, willigt aber nach anfänglichem Zögern ein. Sie verpassen Millie nach ihrer Landung auf dem Flughafen, worauf David sie in ihrer Wohnung aufsucht. Kurze Zeit später stürmen die Paladine das Haus. David offenbart Millie seine Fähigkeit und teleportiert sich mit ihr in den Unterschlupf von Griffin.

Die Paladine folgen David zu Griffins Versteck mit Hilfe einer Maschine, die in der Lage ist, Jumpscars - Risse im Raum, die nach einem Jump für kurze Zeit entstehen - offen zu halten. Nach einem heftigen Kampf in der Wüste und Millies Appartement kann Griffin die Maschine an sich bringen. Kurz bevor sich der Riss jedoch schließt, ziehen die Paladine noch Millie durch das Portal zurück in ihre Wohnung.

Griffin will die Paladine mit einer Bombe töten. Da David aber um das Leben von Millie fürchtet, versucht er, Griffin von seinem Vorhaben abzuhalten. Zwischen den beiden Jumpern entsteht ein wilder Kampf, und es gelingt David, Griffin in eine umgefallene Starkstromleitung in Tschetschenien zu stoßen, wodurch dessen Kräfte blockiert werden. David teleportiert sich zu Millies Wohnung, wo er sofort von den Paladinen festgenagelt wird. Schließlich schafft er es, sich zu befreien, indem er Millies komplettes Appartement in einen Fluss teleportiert. Er rettet sich und Millie in die Highschool-Bibliothek, aber auch Roland wird mit in die Bibliothek teleportiert. David bringt ihn in eine hoch gelegene Höhle auf dem Horseshoe Bend und lässt ihn dort mit den Worten "Sie hätten auch bei den Haien landen können" zurück.

Am Ende des Films besucht David seine Mutter während der Wintermonate. Sie erklärt ihm, dass sie selbst ein Paladin sei und ihn als Kind verlassen hatte, um ihn nicht töten zu müssen. Daraufhin gibt sie David einen Vorsprung, und er verlässt ihr Haus. Der Film endet mit einem gemeinsamen Jump von David und Millie in wärmere Gefilde.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Jumper": 2,9 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Jumper (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.