American Gangster

American Gangster ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2007. Regie führte Ridley Scott, das Drehbuch schrieb Steven Zaillian anhand eines Artikels von Mark Jacobson, der das Leben des während des Vietnamkrieges aktiven Drogenhändlers Frank Lucas beschrieb.

New York City in den frühen 70er Jahren: Kleine und große Gangster durchstreifen die Stadt. Nach dem Tod seines Mentors steigt Frank zum neuen Stern am Drogenhimmel auf. Weil er sein Heroin direkt in Asien kauft, wird er zum Beherrscher der Szene ... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: American Gangster
Deutscher Titel: American Gangster
Genre: Drama, Krimi
Jahr: 2007
Länge: 157 Minuten, Extended Version:, 176 Minuten
Verleih: Universal Pictures Germany
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Steven Zaillian
Produktion: Brian Grazer, Ridley Scott
Kamera: Harris Savides
Schnitt: Pietro Scalia

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film American Gangster. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Afroamerikaner Frank Lucas arbeitet als Fahrer für seinen Mentor Ellsworth "Bumpy" Johnson, den Chef einer kriminellen Organisation. Als dieser 1968 einem Herzinfarkt erliegt, baut Lucas seine eigene Organisation auf. Er nutzt den anschwellenden Konflikt in Vietnam und bezieht von einem korrupten Offizier der Kuomintang Heroin aus dem Goldenen Dreieck, das in den Särgen gefallener amerikanischer Soldaten in die USA geschmuggelt wird. Durch diese Umgehung der Mittelsmänner kann er Heroin in höherer Qualität und zu einem geringeren Preis als die Konkurrenz an die Endabnehmer verkaufen. Er etabliert die Marke "Blue Magic" für sein Heroin und schafft es, selbst die Mafia an die Wand zu drängen und sie sich, zumindest in eigenen Worten, ein Stück weit zu Diensten zu machen. Er mordet zwar auch eigenhändig und ohne Skrupel, gibt sich sonst aber fürsorglich und ist spendabel seiner Familie gegenüber, umgibt sich nicht mit Kriminellen, geht selten aus, legt Wert auf dezente Kleidung und verteilt in Harlem Truthähne zu Thanksgiving, so wie es schon sein Mentor tat.

Währenddessen wird der notorisch unbestechliche, bodenständige, aber auch etwas hemdsärmelige Kriminalpolizist und spätere Staatsanwalt Richie Roberts beauftragt, diskret eine handverlesene Spezialeinheit aufzubauen, die den Drogenhandel in New Jersey und New York City verfolgen und die veränderte regionale Marktstruktur untersuchen soll. Er selbst hat den Kopf nicht ganz frei aufgrund eines Sorgerechtsprozesses bezüglich seines Sohnes wegen ehelicher Untreue.

Roberts' Einheit hat zunächst keine Vorstellung, wer hinter der Produktion von "Blue Magic" steckt und wie das Heroin ins Land geschmuggelt wird. Roberts gelingt es aber, beim "Kampf des Jahrhunderts" Joe Frazier versus Muhammad Ali 1971 den unbekannten, neuen Tycoon Frank Lucas im Publikum erstmals zu fotografieren, als dieser untypischerweise in einem auffälligen Chinchilla-Pelzmantel im VIP-Bereich sitzt. Roberts konzentriert seine Ermittlungen fortan auf Frank Lucas. Obwohl von den eigenen Vorgesetzten ausgebremst und von einem gefährlichen und bestechlichen Kollegen namens Trupo unter Druck gesetzt, kann Roberts schließlich einen Cousin von Lucas mit einem Abhörgerät ausstatten.

Dadurch finden sie heraus, wie und wann die Drogen in die USA geschmuggelt werden. Sie untersuchen ein Militärflugzeug, das unter anderem mit Särgen gefallener US-Soldaten beladen ist. Allerdings darf Roberts die Särge trotz Durchsuchungsbefehl nicht öffnen. Der zuständige Offizier, der eine Untersuchung verhindert, erklärt Roberts, dass es unmöglich sei, dass Schwarze einen Drogenring aufbauen könnten. Außerdem befürchtet er einen Imageverlust des Militärs angesichts der ohnehin schon kritischen Berichterstattung der amerikanischen Medien über den Vietnamkrieg.

Es gelingt Roberts' Einheit trotzdem, den Weg des Heroins nach Harlem, wo die Drogen weiterverarbeitet werden, zu verfolgen. In einem Großeinsatz im Jahr 1975, dem Jahr, in dem der Vietnamkrieg beendet wird, werden Lucas und seine komplette Gang schließlich verhaftet, und es kommt zum Prozess.

Nach seiner Verhaftung versucht Lucas vergeblich, Roberts zu bestechen. Lucas hat schließlich keine andere Wahl und erklärt sich bereit, mit Roberts zusammenzuarbeiten. Er liefert nicht nur Beweise gegen andere Kriminelle, sondern auch und vor allem gegen korrupte Polizisten. So stellt sich heraus, dass drei Viertel der Polizisten in der Anti-Drogen-Spezialeinheit des NYPD korrupt waren. Die Gefängnisstrafe von Lucas wird durch seine Kooperation von zunächst 70 auf 15 Jahre reduziert.

Im Jahr 1991 wird Lucas aus dem Gefängnis entlassen. Richie Roberts hat seinen Dienst als Staatsanwalt quittiert und ist Strafverteidiger geworden, Frank Lucas wird sein erster Klient.

Er holt ihn aus dem Gefängnis ab, und die beiden kommen an der Eighth Avenue vorbei, die Frank einst mit Heroin versorgte , und wo Ellsworth "Bumpy" Johnson seinen Herzinfarkt hatte.

Nach dem Abspann sieht man eine Szene, in der Frank Lucas jemanden erschießt. Diese Szene setzt aber nicht das Ende fort, an dem Frank Lucas aus dem Gefängnis entlassen wird. Sie ist an einem früheren Zeitpunkt angesiedelt und auch in der Kinofassung enthalten.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "American Gangster": 3,9 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel American Gangster aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.