Krieg der Welten

Krieg der Welten ist ein US-amerikanischer Kinofilm, lose basierend auf dem gleichnamigen Roman von H. G. Wells. Unter der Regie von Steven Spielberg agieren die Schauspieler Tom Cruise, Dakota Fanning und Tim Robbins. In Deutschland sahen den Film mehr als 2,7 Mio. Kinozuschauer.

Seit langer Zeit bereiten Aliens eine Invasion der Erde vor. Den Menschen technologisch weit überlegen greifen sie schließlich mit Kampfrobotern an. Chaos und Hysterie bricht aus, denn die Menschheit hat den Invasoren nichts entgegenzusetzen. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: War of the Worlds
Deutscher Titel: Krieg der Welten
Genre: Fantasy, Drama, Sci-Fi
Produktion: USA
Jahr: 2005
Länge: ca. 112 Minuten
Verleih: Universal Pictures Germany
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Josh Friedman, David Koepp
Produktion: Kathleen Kennedy, Colin Wilson
Kamera: Janusz Kamiński
Schnitt: Michael Kahn

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Krieg der Welten. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Die Menschheit wird seit langer Zeit von einer außerirdischen Lebensform beobachtet, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die minutiöse Planung einer Invasion der Erde.

Währenddessen geht der Alltag der ahnungslosen Menschen auf der Erde seinen gewohnten Gang. Die Geschichte dreht sich um die getrennte Familie der Ferriers. Ray Ferrier, ein Kranführer im Containerhafen von New Jersey, Vater eines jugendlichen Sohnes und einer zehnjährigen Tochter , hat mit langen Arbeitszeiten und der Trennung von seiner Frau, die einen neuen Partner hat, zu kämpfen.

An einem Wochenende, als Ray die Kinder für ein Wochenende zu sich genommen hat, tauchen nach einer Serie seltsamer Blitzeinschläge riesige dreibeinige Kampfmaschinen aus dem Erdboden auf und beginnen, Menschen mit Strahlenkanonen zu pulverisieren und die Umgebung in Schutt und Asche zu legen. Ray flüchtet mit seinen Kindern aus der Stadt; zunächst ins Haus seiner Frau und ihres neuen Partners, wo er diese vermutet. Als er sie dort nicht antrifft, entschließt er sich, die Nacht im Keller abzuwarten.

Von einem angerückten Journalistenteam erfährt Ray am nächsten Tag, dass es sich bei den Aggressoren um Außerirdische handelt, die auf der ganzen Welt mit der Zerstörung der Städte begonnen und dabei nahezu alle elektronischen Geräte lahmgelegt haben. Die vor langer Zeit in der Erde vergrabenen Kampfmaschinen werden durch die Aliens aktiviert und bedient, die mit den Blitzschlägen in die Erde gefahren sind.

Während ihrer Weiterfahrt durch eine Kleinstadt werden Ray, Robbie und Rachel von mehreren Personen aufgefordert, sie mitzunehmen. Da aber der Van über so viele Sitzplätze nicht verfügt, bittet Ray sie durchzulassen, worauf sie angegriffen werden. Schließlich gelingt es einigen Menschen, den Wagen zu kapern. Daraufhin beschließt Ray mit seinen beiden Kindern, zu Fuß weiterzugehen. In einer Kleinstadt am Hudson River wollen sie mit einer Fähre übersetzen. In der Menschenmenge kommt es zu einem Wiedersehen mit einer Bekannten von Ray und seiner Tochter. Ungeahnt tauchen plötzlich mehrere Kampfmaschinen auf, die die Menschen in Panik geraten lassen. Viele von ihnen wollen sich auf die Fähren flüchten; da diese aber für solche Mengen nicht ausgelegt sind und die gefährlichen Maschinen immer näher kommen, weist einer der Kapitäne die Soldaten an, keine Leute mehr auf das Schiff zu lassen. Unerwartet startet er die Motoren, worauf einige Menschen versuchen, auf die Fähre zu springen. Während der Überfahrt taucht plötzlich eine Kampfmaschine aus dem Wasser auf und bringt die Fähre zum kentern. Ray und seine Kinder springen ins Wasser, werden aber von einem herunterstürzenden Auto in die Tiefe gezogen. Den dreien gelingt es dennoch wieder aufzutauchen. Oben angekommen sehen sie, dass bereits zwei Kampfmaschinen Menschen aus dem Wasser ziehen. Ray fordert seine Kinder auf, zu schwimmen, um nicht in den Sog der Schiffsschraube zu gelangen oder von den Kampfmaschinen aufgesammelt zu werden. Es gelingt ihnen, an Land zu schwimmen und den Weg fortzusetzen. Dabei sehen sie, wie bereits mehrere Maschinen eine Invasion gestartet haben.

Die Armee rückt an, um die Kampfmaschinen zu bekämpfen. Die Armeeangriffe mit schweren Waffen zeigen jedoch keinen Effekt, da die Maschinen über eine Art Schutzschild verfügen. Rays Sohn Robbie entschließt sich nach einem Streit mit seinem Vater, die Soldaten zu unterstützen. Jedoch setzen die Kampfmaschinen der Aliens das gesamte Operationsgebiet der Armee in Flammen, weshalb Ray seinen Sohn zurücklassen muss. Er und seine Tochter finden Unterschlupf im Keller eines zerstörten Hauses bei dem Rettungswagenfahrer Ogilvy, der sich dort verschanzt hat und zunehmend den Verstand verliert. Aus dem Keller beobachten die beiden Männer, wie die Invasoren mit dem Blut der eingefangenen Menschen nach und nach die Felder "düngen", so dass eine rote Pflanze alles überwuchert. Nachdem eine Sondierungskamera der Außerirdischen an einem langen Schlauch erfolglos nach Insassen im Keller gesucht hat, wird dieser anschließend von einer Gruppe Außerirdischer inspiziert, sie entdecken die Menschen aber nicht. Ray sieht sich kurz darauf gezwungen, Ogilvy zu töten, weil dieser sein panisches Geschrei nicht mehr zurückhalten kann und die Außerirdischen so wieder auf ihre Fährte würde bringen können.

Etwas später wird Rays von den Erlebnissen zunehmend traumatisierte Tochter dennoch von den Außerirdischen entdeckt und gefangen. Ray lässt sich daraufhin ebenfalls fangen, um seine Tochter retten zu können. Er gerät zu ihr in einen Käfig, aus dem die aufgesammelten Menschen nach und nach einzeln zum "Entsaften" gegriffen werden. Es gelingt ihm, zwei Handgranaten im Inneren des Dreibeiners zu zünden und mit seiner Tochter und den anderen Menschen aus der dadurch zerstörten Maschine zu entkommen.

Die beiden begeben sich, wie anfangs geplant, nach Boston und erleben, wie die Kampfmaschinen dort ins Taumeln geraten und zusammenbrechen. Ray entdeckt bei einer Kampfmaschine, dass Vögel sich auf sie setzen können und somit kein Schutzschild mehr vorhanden sein kann. Dies teilt er den umstehenden Soldaten mit, die daraufhin die Maschine angreifen und sie zerstören können. Es stellt sich heraus, dass die Außerirdischen und ihre Pflanzen krank geworden sind, weil sie kein ausreichendes Immunsystem gegen die Mikroorganismen der Erde haben. Kurz darauf gibt es ein Wiedersehen zwischen Ray und seiner Tochter mit deren Mutter bei den Großeltern. Dort wartet bereits Rays Sohn, der den Krieg überlebt hat.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Krieg der Welten": 2,9 von 5 Punkten - der Film ist OK, man kann ihn sich anschauen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Krieg der Welten (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.