Das geheime Fenster

Das geheime Fenster ist ein Thriller von David Koepp aus dem Jahr 2004. Der Film basiert auf der Novelle Das heimliche Fenster, der heimliche Garten aus dem Buch Langoliers von Stephen King.

Der erfolgreiche Schriftsteller Mort Rainey hat gerade eine schwierige Scheidung von seiner Frau Amy hinter sich und ist infolgedessen von der Stadt in ein verlassenes Haus am See gezogen. Dort taucht eines Tages ein Fremder namens John Shooter auf... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Secret Window
Deutscher Titel: Das geheime Fenster
Genre: Thriller, Fantasy
Produktion: USA
Jahr: 2004
Länge: 92 Minuten
Verleih: Deutsche Columbia TriStar Filmproduktion
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: David Koepp
Produktion: Gavin Polone
Kamera: Fred Murphy
Schnitt: Jill Savitt

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Das geheime Fenster. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Nach der Trennung von seiner Frau zieht sich der Schriftsteller Mort Rainey in ein abgelegenes Haus zurück. Während ihn eine Schreibblockade am Arbeiten hindert, wird er mit einem weiteren Problem konfrontiert: Ein seltsamer Mann namens John Shooter beschuldigt ihn des Plagiats bei seiner Erzählung Das geheime Fenster. Shooter behauptet, die Erzählung 1997 verfasst zu haben, Mort hat sie allerdings bereits im Jahre 1995 in einer Zeitschrift veröffentlicht. Shooter fordert ihn auf, innerhalb von drei Tagen eine Ausgabe der Zeitschrift, die seine Urheberschaft beweisen würde, vorzulegen, und untermauert die Ernsthaftigkeit seiner Drohung, indem er Morts Hund tötet und ihn warnt, die Polizei einzuschalten.

Doch Morts Ausgabe der Zeitschrift, die im Haus seiner Noch-Ehefrau Amy gelagert ist, wird vernichtet, als das Haus unter nicht geklärten Umständen in Flammen aufgeht. Und als er eine Zweitausgabe der Zeitschrift von seinem Agenten ordert und diese gegen Ende der Handlung erhält, fehlen aus dieser die Seiten der Erzählung. Mort wendet sich unter dem Gefühl zunehmender Bedrohung schließlich an den örtlichen Sheriff, der ihm jedoch nicht helfen kann. Daraufhin engagiert Rainey den Privatdetektiv Ken Karsch. Während dieser Nachforschungen anstellt, wird die Lage immer bedrohlicher und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion werden immer undeutlicher. Ken Karsch und ein alter Mann aus dem nahen Dorf, der Mort angeblich mit Shooter gesehen hat, werden von Shooter ermordet, als dieser Rainey zu einem Treffen beordert.

Am Ende stellt sich heraus, dass Mort selbst Shooter ist, dass er, ohne es bewusst zu merken, in die Rolle dieser von ihm selbst erfundenen Figur geschlüpft ist, um sich als Shooter an seiner Ex-Frau zu rächen, wozu Mort als er selbst nicht in der Lage war. Rainey hat daher auch alle Morde begangen und das Haus seiner Noch-Ehefrau angezündet. Als Amy ihn wegen der noch ausstehenden Scheidung besucht, wird sie von Rainey ermordet - wie auch ihr neuer Lebensgefährte Ted, der Amy heimlich gefolgt ist. Der Name Shooter erweist sich dabei als Homophon von Shoot her .

Nachdem er die Morde begangen hat, geht Rainey nahezu unbeeindruckt seinem Tagwerk als Autor nach. Allerdings meiden ihn seine Mitmenschen seitdem und haben anscheinend auch Angst. Dies bestätigt auch der Sheriff, der Rainey bei einem Hausbesuch anmahnt, sich von der Stadt fernzuhalten. Auch werde er ihm irgendwann die Morde nachweisen - selbst, wenn bislang keine Leichen aufgetaucht seien. In der Schlussszene sieht man dann, wie Mort Rainey auf den Gräbern Mais züchtet, ganz wie er es in der Erzählung Das geheime Fenster beschrieben hatte.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Das geheime Fenster": 3,4 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Das geheime Fenster aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.