Felicia, mein Engel

Felicia, mein Engel ist ein kanadisch-britischer Thriller aus dem Jahr 1999. Regie führte Atom Egoyan, der auch das Drehbuch anhand eines Romans von William Trevor aus dem Jahr 1994 schrieb.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Felicia's Journey
Deutscher Titel: Felicia, mein Engel
Genre: Tragikomödie
Jahr: 1999
Länge: 116 Minuten
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Atom Egoyan
Produktion: Bruce Davey
Kamera: Paul Sarossy
Schnitt: Susan Shipton

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Felicia, mein Engel. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Felicia, eine junge arbeitslose Irin aus einfachen Verhältnissen, lernt in ihrer Heimatstadt den etwa gleichaltrigen Johnny kennen. Nach einer kurzen Romanze macht Johnny sich auf den Weg nach England, um dort, wie er sagt, in Birmingham eine Arbeitsstelle in einer Fabrik anzutreten. Beim Abschied von Felicia hat ihr Johnny versprochen, dass er sofort nach seiner Ankunft in England einen Brief schreiben wird, um ihr seine Adresse mitzuteilen, doch es kommt kein Brief. Felicias Vater sagt ihr, dass Johnny in Wahrheit nach England gegangen ist, um in die britische Armee einzutreten, was ihn für ihren Vater untragbar macht. Felicia glaubt ihm aber nicht. Als sie dann feststellt, dass sie schwanger ist, verlässt sie ihre Heimatstadt und macht sich auf den Weg nach Birmingham, um Johnny zu finden.

Auf der Suche nach Johnny trifft sie den alleinstehenden älteren Hilditch, der als Meisterkoch und Kantinenleiter einer großen Fabrik arbeitet. Er ist wohlhabend, wohnt in einer Villa und bietet Felicia scheinbar wohlwollend an, bei ihm zu wohnen, bis sie Johnny gefunden hat. Felicia lehnt ab. Da Hilditch aber von ihr unbemerkt ihr ganzes Geld stiehlt, bleibt Felicia nichts anderes übrig, als das Angebot anzunehmen. Er verspricht, ihr bei der Suche nach Johnny zu helfen. In der Tat macht er Johnny ausfindig, nimmt aber keinen Kontakt mit ihm auf und erzählt auch Felicia nichts davon, da er mit ihr eigene Pläne hat.

In einigen Szenen erfährt der Zuschauer, dass Hilditch in sein Auto eine Kamera eingebaut hat, mit der er junge Anhalterinnen filmt. Mit den Frauen, die sich allesamt in einer persönlichen Notlage befinden, führt er dabei vertrauliche Gespräche. In einigen Szenen wird er handgreiflich, wenn Frauen, die ihn durchschaut haben, seinen Wagen verlassen wollen. Es wird nicht explizit gezeigt, aber Hilditch ist offenbar ein Serienmörder.

In Rückblenden sieht man, dass Hilditchs Mutter, als er noch ein Kind war, eine bekannte und erfolgreiche Köchin war, die ihre eigene TV-Sendung hatte. Der Junge trat bei den Aufzeichnungen zur Sendung gelegentlich als Statist auf, indem er ihr einige Handreichungen machte. Dabei wirkte der übergewichtige Junge, der gelegentlich eine Szene durch seine Unbeholfenheit zunichtemachte, stets sehr unglücklich. Seine abendliche Freizeit verbringt der gealterte Hilditch größtenteils damit, dass er sich Videoaufzeichnungen der Sendungen seiner Mutter anschaut und dabei ihre Rezepte nachkocht.

Nachdem Felicia einige Tage bei Hilditch gewohnt hat und er ihr weismacht, dass sie Johnny nie finden würde, überredet er sie zu einer Abtreibung. Felicia lässt die Abtreibung durchführen. Später an diesem Tag verabreicht er der erschöpften Felicia eine Überdosis Schlaftabletten in der Absicht, sie zu töten. Während er im Garten seines Hauses ein Grab aushebt, erwacht die junge Frau und merkt, was vorgeht. Sie versucht zu fliehen. Hilditch kann sie zwar an der Haustür abfangen, lässt sie dann aber doch gehen. Anschließend erhängt er sich in seiner Küche.

Von Felicias weiterem Schicksal erfährt der Zuschauer nur, dass sie unbeschadet in ihre Heimat zurückkehrt und eine Arbeitsstelle als Gärtnerin findet.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Felicia, mein Engel": 3,5 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Felicia, mein Engel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.