J. Edgar

J. Edgar ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Clint Eastwood aus dem Jahr 2011. Es handelt sich um eine Filmbiografie über J. Edgar Hoover, den ersten Direktor des FBI. Der Film eröffnete das 25. AFI Fest 2011 in Los Angeles am 3. November 2011 und kam am 9. November 2011 in den Vereinigten Staaten in die Kinos.

Als das Gesicht des Gesetzes in Amerika über fast 50 Jahre war J. Edgar Hoover sowohl gefürchtet als auch bewundert. Jedoch hielt er hinter geschlossenen Türen Geheimnisse versteckt, die sowohl sein Image wie auch sein Leben ruiniert hätten. (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: J. Edgar
Deutscher Titel: J. Edgar
Genre: Biografie, Drama
Produktion: USA
Jahr: 2011
Länge: 136 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH
FSK: 12
Website: Offizielle Homepage

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Dustin Lance Black
Produktion: Clint Eastwood, Brian Grazer, Robert Lorenz, Ron Howard
Kamera: Tom Stern
Schnitt: Joel Cox, Gary D. Roach

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film J. Edgar. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der Film zeigt in Rückblenden das öffentliche und private Leben eines der umstrittensten, mächtigsten und rätselhaftesten Männer seiner Zeit, J. Edgar Hoovers, des Gründers und langjährigen Direktors des FBI.

In den 1960er-Jahren diktiert FBI-Direktor J. Edgar Hoover seine Memoiren. 1919 ist Hoover Mitarbeiter im Justizministerium und Untergebener von A. Mitchell Palmer. Auf diesen wird ein anarchistischer Bombenanschlag verübt. Scharf kritisiert Hoover die Aufklärungsarbeit der Polizei. Als Chef einer neu gegründeten Einheit gegen Radikale setzt Hoover seine Abneigung gegen Anarchisten, Kommunisten und jeden, den er dafür hält, in die Tat um.

Von seiner streng religiösen Mutter geprägt, bittet er die Sekretärin Helen Gandy vorschnell um ihre Hand. Obwohl diese ablehnt, stellt er sie als persönliche Assistentin ein, die ihm jahrzehntelang als rechte Hand dient. Der öffentlich scharf schwulenfeindlich auftretende Hoover engagiert den athletischen Clyde Tolson, mit dem er tägliche Mahlzeiten sowie gemeinsame Urlaube verbringt. Mit diesem pflegt er eine tragische, Jahrzehnte dauernde homosexuelle Beziehung, die gegenüber der Öffentlichkeit jedoch geheim gehalten werden muss. Bei der Entführung des Lindbergh-Babys kann Hoover 1932 den Einfluss seines Ermittlungsbüros nach spektakulären Erfolgen endgültig ausbauen. Im Prozess um die Entführung des Lindbergh-Babys wird der wahrscheinlich unschuldige, deutschstämmige Bruno Richard Hauptmann zum Tode verurteilt. Er setzt hohe Anforderungen an die Qualifikation für das FBI um und fördert die wissenschaftliche kriminalistische Arbeitsweise. Hoover wird als jemand geschildert, der nicht viel von Bürgerrechten hält und ständig daran arbeitet, die Machtbefugnisse gegenüber den Freiheitsrechten auszubauen. Zu den Kennedy-Brüdern John und Robert hat er ein sehr angespanntes Verhältnis. Ebenfalls mit Präsident Nixon ist das Verhältnis sehr angespannt. In den 1960er Jahren unterstellt er der Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King, Jr., den Kommunismus zu fördern. Er plant eine illegale Intrige gegen diesen zu initiieren, was er jedoch nicht in die Tat umsetzt. Nach seinem Tod vernichtet Gandy seine Geheimarchive, damit sie Nixon nicht in die Hände fallen.

DVD und Blue-ray

DVD

Titel: J. Edgar
Label: Warner Home Video - DVD
Releasedatum: 25.05.2012
Laufzeit: 132 Minuten
Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Spanisch, Portugiesisch, Isländisch
Format: Farbe, PAL
Bildformat: 16:9 - 2.40:1
Region-Code: 2 - West- und Mitteleuropa, Südafrika, Ägypten und Naher Osten, Japan
EAN: 5051890093387
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Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel J. Edgar aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.