Jojo Rabbit

Jojo Rabbit ist ein US-amerikanisches satirisches Drama von Taika Waititi. In der Leinwandadaption von Christine Leunens' Roman Caging Skies entdeckt ein 10-jähriger begeisterter Hitlerjunge, dass seine Mutter eine Jüdin im Haus versteckt, und berät sich mit seinem imaginären Freund Adolf Hitler.

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Jojo Rabbit
Genre: Kriegsfilm, Komödie
Produktion: USA
Jahr: 2019
Länge: 108 Minuten
Verleih: Fox Deutschland
FSK: 12

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: Taika Waititi
Kamera: Mihai Mălaimare Jr.
Schnitt: Tom Eagles

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Jojo Rabbit. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges ist der 10-jährige Johannes Betzler ein begeistertes Mitglied der Hitlerjugend. Er hat einen imaginären besten Freund in der Gestalt von Adolf Hitler, der ihm zur Seite steht. Sein Vater ist in Italien an der Front, seine Schwester Inge ist kürzlich verstorben, was den Behörden allerdings nicht bekannt ist.

Als Johannes zusammen mit seinem zweitbesten Freund Yorki an einem paramilitärischen Jugendlager unter der Führung von Hauptmann Klenzendorf teilnimmt, soll er einen Hasen töten, um seine Fähigkeit zum Töten zu beweisen. Als er dies nicht über das Herz bringt, wird er von seinen Vorgesetzten und Kameraden ausgelacht und erhält den Spitznamen "Jojo Hasenfuß". Sein imaginärer Freund Adolf spricht ihm jedoch Mut zu, woraufhin Jojo allen zeigen möchte, dass er kein Feigling ist. Beim Handgranatenwerfen will er besonders beherzt auftreten, hält den nötigen Sicherheitsabstand aber nicht ein, weshalb es zu einem Unfall kommt, bei dem er verletzt und im Gesicht leicht entstellt wird.

Zurück in seiner Heimat wird Jojo von Fräulein Rahm für einen Monat von der Schule befreit, da er mit seinem Gesicht die anderen Schulkinder verängstigen könnte. Während er deshalb tagsüber bei sich zu Hause ist, hört er Geräusche aus dem Dachgeschoss, wo er hinter einer Kniestocktür die Jüdin Elsa Korr entdeckt. Er erschrickt furchtbar, da er grässliche Geschichten über die Juden gehört hat. Sie offenbart ihm, dass sie dort von seiner Mutter Rosie versteckt wurde, und droht damit, ihn und seine Mutter als Mittäter zu beschuldigen, sollte sie von Jojo verraten werden. Aus dieser Zwickmühle heraus vereinbaren beide, niemand anderem von ihrer Bekanntschaft zu erzählen. Wenig später schnappt Jojo von Klenzendorf auf, dass ein Buch, das beschreibt, woran man einen Juden erkennen könne, eine gute Idee wäre. So sucht er täglich die Gesellschaft von Elsa, um sie über die "jüdische Rasse" auszuforschen. Elsa bedient bei ihren Gesprächen die Vorurteile der Nazis über ihr Volk und überspitzt sie satirisch. Im Gegenzug fälscht Jojo Briefe von Elsas Freund Nathan, der im Widerstand in Paris kämpft, zuerst, um sie zu verletzen, später um zu trösten.

Eines Tages bekommen Jojo und Elsa Besuch von der Gestapo unter der Führung von Hauptmann Deertz. Auch Klenzendorf stößt wenig später zum Geschehen. Die Beamten untersuchen das Haus, sind von Jojos Treue zu Hitler angetan, werden allerdings auch auf sein fehlendes HJ-Fahrtenmesser aufmerksam, das ihm zuvor von Elsa abgenommen wurde. Um weitere Nachforschungen zu vermeiden, stellt sich Elsa gegenüber der Gestapo als Jojos Schwester Inge vor und wird von Deertz aufgefordert, sich auszuweisen. Zwar findet Elsa Inges Pass, macht aber bei der Abfrage der persönlichen Daten durch Klenzendorf einen Fehler beim Geburtsdatum. Zu ihrer Überraschung wird sie vom Hauptmann nicht verraten, woraufhin die Gestapo wieder abzieht. Mit der Zeit erkennt Jojo, dass er Gefühle für Elsa hegt. Als er wenig später jedoch seine Mutter, die sich heimlich im Widerstand engagierte, auf dem Marktplatz aufgehängt vorfindet, macht er Elsa dafür verantwortlich und verletzt sie, von Adolf angespornt, leicht mit seinem Messer.

Als Jojo auf Yorki, der mittlerweile ein Soldat ist, trifft, erzählt ihm dieser, dass Hitler Selbstmord begangen hat und die Stadt von den Alliierten umzingelt ist. Nur kurze Zeit darauf beginnt ein Kampf in der Stadt, bei dem Fräulein Rahm andere Kinder aus der Hitlerjugend mit Waffen ins Gefecht schickt. Jojo flieht jedoch und findet sich so am nächsten Morgen in der von den Alliierten kontrollierten Trümmerstadt wieder. Sowjetische Kämpfer treiben deutsche Soldaten, darunter auch Jojo, in einen Hinterhof, um sie dort zu erschießen. Der ebenfalls anwesende Klenzendorf reißt Jojo seine Uniform vom Körper und bezeichnet ihn gegenüber den Alliierten als Jude, woraufhin er laufen gelassen wird. Zuhause erzählt er Elsa zunächst aus Angst, sie zu verlieren, dass die Deutschen den Krieg gewonnen hätten. Als sie ihm offenbart, dass Nathan schon vor einiger Zeit verstorben ist, gesteht Jojo ihr seine Liebe, die von ihr aber nur auf einer geschwisterlichen Basis erwidert wird. Jojo befördert Adolf mit einem Tritt aus dem Fenster. Gemeinsam setzen er und Elsa daraufhin erste tanzende Schritte in eine freie Welt.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Jojo Rabbit": 3,2 von 5 Punkten - der Film ist in Ordnung und besser als der Durchschnitt. Es fehlt nicht viel, um ein guter Film zu sein.

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Jojo Rabbit aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.