Der Mann, der niemals lebte

Der Mann, der niemals lebte ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2008. Regie führte Ridley Scott, das Drehbuch schrieb William Monahan nach dem gleichnamigen Roman von David Ignatius.

CIA-Agent Roger Ferris entdeckt eine heiße Spur zu einem führenden Topterroristen, der von Jordanien aus arbeitet. Um einen Plan in die Tat umzusetzen, muss Ferris die Unterstützung des CIA-Veteranen Ed Hoffman gewinnen... (Maxdome.de-Filmbeschreibung)

Fakten zum Film

Filmdaten

Kinostart:
Originaltitel: Body of Lies
Deutscher Titel: Der Mann, der niemals lebte
Genre: Action, Thriller, Spionage
Produktion: USA
Jahr: 2008
Länge: 128 Minuten
Verleih: Warner Bros. GmbH
FSK: 16

Besetzung und Crew

Regie:
Stars: , ,
Drehbuch: William Monahan
Produktion: Donald De Line, Ridley Scott
Kamera: Alexander Witt
Schnitt: Pietro Scalia

Inhaltsangabe

Hier findest Du die Zusammenfassung der Handlung für den Film Der Mann, der niemals lebte. Achtung, Spoilerwarnung: bitte die Inhaltsbeschreibung nicht weiterlesen, falls Du das Ende des Films nicht erfahren möchtest!

Der CIA-Agent Roger Ferris ist Anti-Terror-Spezialist im Nahen Osten. Ferris spricht fließend Arabisch und hat die Aufgabe, mit den Einheimischen Kontakte zu knüpfen. Seine Aktionen werden mit Hilfe einer Drohne überwacht und von dem CIA-Strategen Ed Hoffman von Washington aus geleitet. Bei einer vom Oberkommando in Washington verpatzten Aktion, bei der sein Partner und ein Informant sterben, kann Ferris noch im letzten Moment einige CDs und Videobänder retten, die in einer Feuerstelle verbrannt werden sollten. Anhand dieser stellt er fest, dass einer der Anführer einer terroristischen Organisation in Jordanien lebt. Die Terroristen sind für die hoch technisierte CIA schwer zu fassen, da sie nicht über Mobiltelefone oder mit Hilfe des Internets kommunizieren, sondern alle Mitteilungen und Aufträge persönlich übermitteln oder auf kleinen Zetteln in toten Briefkästen hinterlegen.

Ferris' Vorgesetzter Ed Hoffman schickt ihn nach Jordanien, damit er als Leiter der dortigen Einheit den Terroristen sucht. Ferris verbündet sich mit dem Chef des jordanischen Nachrichtendienstes, Hani Salaam. Doch der politische Druck ist seit Selbstmordattentaten in Manchester und Amsterdam so groß, dass Hoffman zu einem riskanten Manöver gezwungen ist. Entgegen Ferris ausdrücklichem Wunsch und ohne dessen Wissen versucht Hoffman, einen jordanischen Doppelagenten aus den Reihen der Islamisten zu entführen, um an Informationen zu gelangen. Diese Aktion schlägt fehl, wodurch die Spur in Jordanien erlischt. Hani Salaam glaubt Ferris nicht, dass er keine Kenntnis von der Operation hatte. Ferris fällt bei Hani Salaam in Ungnade und muss Jordanien verlassen.

Obwohl Ferris Hoffman für das Scheitern der Operation und das Zerwürfnis mit dem jordanischen Geheimdienst verantwortlich macht, bauen beide eine fingierte Terrororganisation auf in der Hoffnung, dass der Führer der Terroristen versuchen wird, mit ihnen in Kontakt zu treten. Diesen Coup können Hoffman und Ferris nur im kleinen Kreis ohne Wissen der CIA-Zentrale durchführen. Dabei bedienen sie sich der Identität eines ahnungslosen islamischen Architekten. Um glaubwürdig zu sein, wird ein Anschlag auf eine US-Basis in der Incirlik Air Base vorgetäuscht und in den Medien verbreitet. Daraufhin melden sich viele Terrorgruppen bei dem Architekten, darunter auch die von Ferris und der CIA gesuchte. Die Gruppe entführt den Architekten, um mit ihm zu reden. Da er nichts über den Anschlag weiß, bleibt als Erklärung nur der Amerikaner Ferris, der ihn im Rahmen der Operation mehrmals getroffen hat. So fliegt die Aktion letztendlich auf. Ferris bekommt nun Zweifel an Hoffmans Qualifikation. Hani bricht die Beziehung zu Ferris ab, als dieser ihm von der Aktion berichtet.

Daraufhin entwickelt Hani den Plan, Ferris an die Terroristen auszuliefern. In einem geschickten Manöver lässt er Ferris glauben, die Terroristen hätten seine Freundin Aisha, die er während eines Krankenhausaufenthaltes in Amman kennengelernt hatte, entführt. Verzweifelt und auf sich allein gestellt, lässt sich Ferris den Terroristen ausliefern, um sein Leben gegen das seiner iranischen Freundin einzutauschen. Im Lager der Terroristen werden Ferris, vor laufender Kamera, zwei Finger zerschlagen und er im Anschluss den Folterern überlassen. Als die Terroristen ihn exekutieren wollen, dringt in letzter Sekunde ein Spezialkommando von Hani in das Gebäude ein und rettet Ferris. Al Saleem wird festgenommen. Ferris quittiert seinen Dienst bei der CIA und beschließt, mit Aisha in Jordanien ein neues Leben zu beginnen.

Kritik

Unsere Beurteilung, das sagt die Cinehits.de-Redaktion zum Film "Der Mann, der niemals lebte": 3,7 von 5 Punkten - der Film ist gut und man macht nichts falsch, wenn man ihn sich anschaut!

Die Inhaltsangabe zum Film basiert auf dem Artikel Der Mann, der niemals lebte aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Er steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Liste der Autoren.